
Erst war es die Pelerine, die sein Interesse weckte. Doch mittlerweile ist es die Vorstellung von der Freiheit, gedanklich oder real. Denn das Gedicht von Bess Dreyer spukt immer noch in seinem Kopf umher.
auf der schulter einen falter
……. …. ….
frau mit pelerine
wie damals die alte patentante
besondere gaben hatte sie
borgte sich die fühler des falters
schmetterling du kleines ding
seine flügel nahmen sie mit
über alle zäune und grenzen
war ein fangnetz auf dem weg
dirigierte sie den flug
darüber hinweg
schwerelos
will ich ein wenig schreiben
…..
Juergen sagte mir, dass er die Vorstellung, dass ein Mensch in der Lage sei, ähnlich einem Schmetterling, sich gedanklich und auch vielleicht real, davonzumachen, über alle Hindernisse hinweg, dass er diesen Gedanken schon sehr anziehend finde. Eine Sehnsucht vielleicht. Seine Sehnsucht. Schließlich sei er ein Kind der Sechziger und mit seinem Fernweh korrespondiere das allemal.
Buchalov

Wenn Schiffe schweben, dann geht es ins Dock oder zum Verschrotten, abwracken. Wie in diesem Falle. In Lemmer.
Buchalov
Und als wir uns am Frühstückstisch darüber unterhielten, und was das vor allen Dingen fuer eine nette Geste von Bess sei, da erzählte Juergen von Tante Mia, einer Nenntannte, aus seinen Kindertagen.