ein Ende gefunden

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Am Anfang stand die Idee, sich gegenseitig Satzanfänge zuzuschicken und diese dann literarisch und gestalterisch zu vollenden. So war die Absprache zwischen Susanne Haun und Juergen. Spontan ausgedacht, spontan begonnen und wie das so mit Spontanem ist, wurde damals kein Titel gefunden. Daher war es ab sofort das „Projekt ohne Namen“, ein Arbeitstitel halt.

Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Aber das ist die persönliche Meinung von Buchalov. Juergen und Susanne können zufrieden sein mit ihren Ergebnissen. Was sie wohl auch sind. Einiges ist zusammengekommen, siehe hier: >>>>>>>>>

Aber jetzt hat es ein Ende gefunden. Dem Vorhaben ist im Laufe der Zeit – wie es bei vielen Dingen im Leben geschieht – die „Luft ausgegangen“.

Buchalov

Projekt ohne Namen: „Ein Neuanfang bedeutet… „

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Susanne schrieb: „Ein Neuanfang bedeutet …“

Und Juergen hat vervollständigt mit: „… Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert“

Als Juergen, so sagte er, das Wort „Neuanfang“ las, wußte er sogleich den Rest des Satzes. Nur das Bild dazu fehlte ihm. Das hat er dann gestern gefunden, beim Aufräumen des Schrankes, in dem die alten Druckstöcke lagern.

Das mit dem Neuanfang sei, so glaubt er, eine schöne Hilfskonstruktion, um bei den Dingen, die sich einer Lösung verschließen, voranzukommen.. Aber einen wirklichen Neuanfang könne es ja nicht geben, denn das was war, löse sich ja nicht auf. Es ist noch da. Das Neue ist wahrscheinlich ein veränderter Blick auf das Alte, mehr eben nicht.

 

Susanne und er schicken sich seit November 2016 halb fertige Sätze zu, vervollständigen sie literarisch und zeichnerisch. Juergen benutzt dazu immer Reste von alten Druckstöcken, mit denen er auf billigem Dekopapier drückt und die er zeichnerisch ergänzt.

Hier ein kleiner Einblick in bisher Entstandenes: >>> [ … ] <<<

Sein Satzanfang für Susanne lautet nun: „Wenn ich mit dem Finger schnipse …“

Buchalov

Projekt ohne Namen: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“

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Susanne Haun schrieb: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“

Und das war schon vor einiger Zeit und Juergen hatte wohl total verschwitzt darauf zu antworten. Das wäre nämlich sein Teil in diesem gemeinsamen Projekt mit Susanne Haun gewesen. Sie nennen es „Projekt ohne Namen“. Beide schicken sich schon seit geraumer Zeit immer wieder gegenseitig halbfertige Sätze zu, die der andere vervollständigen muss und zu visualisieren hat.

Jetzt hat Juergen endlich geantwortet: “ … auch mit Erdöl!“

Und den Satzanfang, den er Susanne jetzt zusendet, der lautet: „Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …“

Wer den gesamten Projektverlauf verfolgen möchte, sollte hier klicken: >>> [ …] <<<

Buchalov

 

Projekt ohne Namen: „Eine Linie biegt sich nach links und rechts, um dann …“

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Susanne schrieb: „Eine Linie biegt sich nach links und rechts, um dann …“

Und Juergen antwortete: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

Ja so ist das! Susanne und Juergen schicken sich ja in unregelmässigen Abständen diese halben, unfertigen Sätze zu, die der andere bildnerisch und textlich vollenden soll. Diesmal war Juergen nach langer Zeit mal wieder dran. Und er hat es sich nicht leicht gemacht, viele Versuche sind entstanden, aber er hat sich letztendlich für die ganz reduzierte Form entschieden – ein wenig ist mehr. Manchmal jedenfalls.

Und an Susanne schickt er nun folgenden Satzanfang:  „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“

Buchalov

P.S. Die bisherigen Ergebnisse sind hier einsehbar: >>> [ … ] <<< , bitte klicken!

 

aus Jürgens Materialkiste #21 – 2017

Juergen räumt momentan auf, in seinem Atelier, denn nur so könne er in die nächsten Wochen starten, behauptet er. Und dabei ist ihm aus seiner Materialkiste dies hier vor die Füsse gefallen:

Wer sich wiedererkenne, möge sich bitte melden, meinte er schmunzelnd.

Buchalov

selbst und nicht selbst

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Ein Selbstporträt ist ein Portrait, von sich selbst, klar. Und doch ist man dies nicht selbst, den man da abbildet, sondern man ist ein künstlerisches Objekt wie viele andere, die man im Laufe der Zeit bearbeitet hat. Man tritt in Distanz zu sich selbst. Man ist sein eigenes Objekt und Subjekt zugleich. Spannend! Mehr als spannend!

So Juergen heute morgen zu mir in „Zelle k5“ als wir frühstückten. Bisweilen tun wir dies.

Hier die unfertigen Bilder, die Juergen momentan in diesem Zusammenhang erstellt hat, und die ihren Weg zur weiteren Übermalung zu Susanne Haun und Heike Schnittker finden sollen. Sie alle drei arbeiten nämlich gemeinsam am Projekt „die Prinzessinnen und der Prinz“.

Buchalov

„So, Heike ist fertig!“

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"So, Heike ist fertig", sagte Juergen zu mir. Manchmal sagt er auch liebevoll "Prinzessin". Mehrere Tage hat er mit dem Ergebnis gekämpft, das ist wahr. Susanne Haun, Heike Schnittker und er schicken sich nämlich rundum Selbstportraits und übermalen diese.

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Nach seiner Philosophie "der Präsentation nach dem Prinzip des Rhizoms" sei es aber nicht nur dieses eine Bild, sondern die gesamte Sammlung an Material, die von Bedeutung sei und das Bild ausmache. Sollte es zu einer Ausstellung kommen, müsste dies alles arrangiert und gezeigt werden. So Juergen.

Buchalov