
Juergen zupfte an seinem Bademantel herum und sagte: „Ausstellungen machen irgendwie keinen Sinn mehr.“
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Juergen zupfte an seinem Bademantel herum und sagte: „Ausstellungen machen irgendwie keinen Sinn mehr.“
Buchalov

An der Horchgeräten hat er lange gearbeitet. Wirklich lange. Es hat einiges an Versuchen gegen und durch die Verwendung von Holzschablonen, und Juergen arbeitet nicht gerne feucht in feucht, waren viele Arbeitsschritte notwendig. Kleinschrittig war der Prozess. Zeitaufwendig war das Ganze ebenfalls. Und Juergen hat zudem versucht, malerische Ansätze mit dem Holzschnitt und Schablonendruck zu kombinieren.
Hier also fünf weitere Bilder:
Klar, ein grober Rahmen sei schon abgesteckt. Das Ziel sei auch klar: Horchgeräte. Oder OrtsMarken. Und das Wissen darum, wo es ungefähr, ganz grob hingehen könne, sei auch vorhanden.
Aber der Rest sei Umschauen im Atelier, Papiere und Pappen finden, Zeichnungen so ungefähr im Kopf haben, als Vorlage, Schere, Kleber, Cuttermesser, das Vertrauen darauf, dass man gedanklich abrufen könne, was man in der Situation benötigt und dann werde angehalten, geklebt, ausprobiert, verworfen, neu geklebt, weggeschnitten, umk4eist und und und. Fertig!
So beschreibt Juergen seine momentane Arbeitsweise bei der Herstellung der Papierplastiken. Ich finde das ganz vernünftig. Und intuitiv.
Buchalov