Schlagwort: Mix

  • künftig/bald/nach vorne: Transformation am Montag

    Heute ist Montag. Und Jürgens Thema, die Transformation ist mächtig existent – Jürgen will da mehr.

    Fest steht:

    Transformation ist Kunst.

    Transformation ist Energie.

    Transformation ist Bewusstsein.

    Transformation ist Umwandlung.

    Transformation ist Variation.

    Transformation ist der Prozess.

    Transformation ist Sprossung und Wucherung.

    Transformation geht nach vorne.

    Transformation ist Zukunft.

    Transformation ist allgegenwärtig.

    Soweit das Textliche. Es gibt aber auch schon einige Zeichnungen, die Gedankliches in Form bringen sollen und sich dem Thema annähern:

    Und Fotos gibt es auch schon:

    Und eine, in Ansätzen, abgearbeitete Handlungsanweisung ebenfalls: “Was geschieht eigentlich beim Vorgang der Transformation? – Das ist ein Sachverhalt, den kann uns nur ein Transformator selbst erläutern. Wenn wir uns umschauen, werden wir einen solchen finden, können ihn untersuchen und sollten ihn und sein Innenleben vorstellen.“ Jürgens Transformatoren sehen bisher so aus:

    Buchalov

  • künftig/bald/nach vorne: die Transformation am „heiligen Sonntag“

    die Wand/Transformation, Stand 01-11-20

    Wir waren heute auch im Atelier, Jürgen und ich, am “heiligen Sonntag” – nur kurz zwar, aber immerhin. Jürgen fiel dabei ein, dass die Bibel voller Geschichten ist, in denen “umgewandelt” wird. Zum Beispiel das, was jeder kennt: Jesus soll Wasser in Wein umgewandelt haben. Oder, dass er von den Toten auferstanden sein soll. Oder das seine Worte als geistige Nahrung begriffen werden. Oder das sich die Realität durch den Glauben transformiert. Und und und.

    Und ihm fiel ein, was für riesige Anstrengungen seine Oma, die sehr religiös war, unternommen hat, um ihn in seiner Jugendzeit in einen guten Christen umzuwandeln. Oder das sein Cousin als Prediger einer Freikirche mit der ähnlichen Absichten unterwegs ist.

    Und wer unter dem Stichwort „Transformation und Bibel“ im Internet sucht, wird mit Bibelzitaten erschlagen. Transformation und Christentum haben wohl einiges mit einander zu tun. Es gibt da immer die Nähe zur Metamorphose und dem Bereich der inneren Umwandlung.

    Und ihm fiel Schlingensief mit seiner “Kirche der Angst” ein. Dieses Projekt wäre sicher im Rahmen seiner Untersuchungen zur Transformation eine genauere Betrachtung wert, denn die Präsentation in Venedig hat er ja schon gesehen. Mal schauen.

    So, damit wird das“ Wort zum Sonntag“ nun beendet und ich zeige Euch nun zwei Teile, die Jürgen heute auf die Schnelle erstellt hat:

    Buchalov

  • Projekt ohne Namen #52: „Endlich werden wir EINZELNE aufgefordert, …”

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    S: „Endlich werden wir EINZELNE aufgefordert …

    Ich vermute, dass Susanne diesen Halbsatz geschrieben hat, weil sie die Erwartung hatte, dass Juergen ihr vielleicht bei der Auflösung einer schwierigen Situation behilflich sein könnte. Denn scheinbar setzen ihr die momentanen gesellschaftlichen Prozesse und Geschehnissen sehr zu und beunruhigen. Jürgen geht es ebenso. 

    Aber Juergen kann diese Erwartung nicht erfüllen. Der „arme“ Juergen hat nur den eigenen Humor und die Methode des Nonsens um das uns Bedrückende zu ertragen, um damit umzugehen. Und das Anhören der lauten Musik, zu der er immer und überall mitsingt – das hilft ihm.

    Für die neuen Leser: Susanne und Juergen senden sich immer halbe Sätze zu, die der andere dann vervollständigen muss, und die er visuelle umsetzt. Dieses gemeinsame Projekt läuft nun schon seit Jahren und beglückt beide. 

    Juergen hat diesmal zwei Ergänzungen erstellt:

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    … in die Gartenlaube zu gehen und den Transformator anzuwerfen.

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    … nackt auf einem Bein zu stehen und uns frei zu fühlen.

    Und im Zusammenhang klingt das dann so:

    Variante 1: „Endlich werden wir EINZELNE aufgefordert, in die Gartenlaube zu gehen und den Transformator anzuwerfen.“

    Variante 2: „Endlich werden wir EINZELNE aufgefordert, nackt auf einem Bein zu stehen und uns frei zu fühlen.“

    Tatim tati tata, Tatim tati tata, Tatim tati tata!

    Juergen schickt Susanne jetzt zwei Halbsätze zu: “Ich glaube an Dich, mein Engel…“

    „Wenn ich über das Wasser der Förde sah, konnte ich dich zwar nicht sehen, …“

    Juergen hat mir gesagt, dass er nun sehr gespannt sei, ob Susanne nur einen Halbsatz aufgreife und beantwortet, oder ob beide Sätze etwas in Gang setzen können.

    Buchalov