künftig/bald/nach vorne: die Transformation am „heiligen Sonntag“

die Wand/Transformation, Stand 01-11-20

Wir waren heute auch im Atelier, Jürgen und ich, am “heiligen Sonntag” – nur kurz zwar, aber immerhin. Jürgen fiel dabei ein, dass die Bibel voller Geschichten ist, in denen “umgewandelt” wird. Zum Beispiel das, was jeder kennt: Jesus soll Wasser in Wein umgewandelt haben. Oder, dass er von den Toten auferstanden sein soll. Oder das seine Worte als geistige Nahrung begriffen werden. Oder das sich die Realität durch den Glauben transformiert. Und und und.

Und ihm fiel ein, was für riesige Anstrengungen seine Oma, die sehr religiös war, unternommen hat, um ihn in seiner Jugendzeit in einen guten Christen umzuwandeln. Oder das sein Cousin als Prediger einer Freikirche mit der ähnlichen Absichten unterwegs ist.

Und wer unter dem Stichwort „Transformation und Bibel“ im Internet sucht, wird mit Bibelzitaten erschlagen. Transformation und Christentum haben wohl einiges mit einander zu tun. Es gibt da immer die Nähe zur Metamorphose und dem Bereich der inneren Umwandlung.

Und ihm fiel Schlingensief mit seiner “Kirche der Angst” ein. Dieses Projekt wäre sicher im Rahmen seiner Untersuchungen zur Transformation eine genauere Betrachtung wert, denn die Präsentation in Venedig hat er ja schon gesehen. Mal schauen.

So, damit wird das“ Wort zum Sonntag“ nun beendet und ich zeige Euch nun zwei Teile, die Jürgen heute auf die Schnelle erstellt hat:

Buchalov

6 Gedanken zu „künftig/bald/nach vorne: die Transformation am „heiligen Sonntag“

  1. Verwandlung oder Wandlung? Dieser Unterschied ist für mich ein entscheidender, obwohl ich noch genauer darüber nachdenken muss nachdenken muss. An der Wandlung jedenfalls scheiden sich die Geister, auch innerhalb der protestantischen Kirchen. Vermutlich liegen Unterschiede im aktiven Gestalten oder Geschehen lassen. In Bezug auf das NT gibt es auf jeden Fall viele Geschichten einer Wandlung (Wasser zu Wein) , die aber unter aufgeklärten modernen Protestanten eher metaphorisch interpretiert werden. Saulus zu Paulus etc ist dann nach meinem Verständnis doch eher eine Verwandlung und doch irgendwie nicht gleichzusetzen mit (Aladins) Mutabor.
    Das soll ein Kommentar auf den Beitrag sein, nicht auf einen Kommentar

    • Liebe Eva!
      Wandlung, Verwandlung, Metamorphose, Transformation: da muss ich mir erst mal selbst einen Überblick verschaffen und darüber nachdenken. Und dem dient ja die anstehende Beschäftigung mit der Transformation. Der religiöse Aspekt ist für mich erst einmal nur ein Nebenschauplatz, der sich als Blogbeitrag am Sonntag anbot. Aber ich nehme diese Anregung von Dir gerne auf.
      Bis bald, Liebe Grüße
      Jürgen

  2. Pingback: Gesellschaftliche Transformation: Über Wellen, Schneewittchen und Pluto | GERDA KAZAKOU

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