Versuche

Wenn etwas misslingt, wandert es bei Juergen normalerweise auf die Halde: Wartehalde, Restehalde, Lagerhalde. Vielleicht kann man es noch mal irgendwie verwenden. So sein Gedanke. Es hat auf jeden Fall eine Wertigkeit, die es zwingend macht, jedes Produktionsteilchen aufzubewahren.

Hier als ein paar „Haldenbilder“, die auf dem Weg nach Oliva, dem heutigen Hier und Jetzt, entstanden sind. Im Moment empfinde er sie als missglückt, sagte Juergen, aber er gehe noch mal heran. Ein weiterer Versuch müsse her. Bangemachen gelte nicht.

Und die neuen Versuche, entstanden auf seinem Campingtisch vor dem Wohnmobil und unter Verwendung von aussortierten Blättern, die er einfach so mitgeschleppt hat, sehen dann so aus:

Buchalov

BFT, Tag 1

Wir, Juergen und ich, sind wieder unterwegs und fahren nun die „Buchalovs Freunde Tour 2018“ und fragen uns, warum als erstes hier in Greven diese drei Kreis-Zeichnungen entstanden sind? Und was sie wohl bedeuten mögen?

Buchalovs Freunde Tour 2018, Tag 1, 09-06-2018, Greven, in der Nähe von Münster

Buchalov

wieder unterwegs

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Wir sind wieder unterwegs. Auf der „Deutschen Alpenstrasse“.

Diesmal hat Juergen ein paar Blätter dabei, einen Skizzenblock, seine kleine Kiste mit den Tuscheutensilien und den Kasten mit der Wassermalfaben. Und die Kamera – fertig!

Ich habe ihn gefragt, was er denn zeichne und fotografiere, wenn ihm nichts einfalle. Das gebe es nicht, hat er geantwortet. Zu sehen gebe es immer etwas, gerade auf so einer „Panoramafahrt“. Und Gedanken mache man sich ja schließlich auch immer. Das finde dann schon den Weg aufs Papier und bekomme damit eine Form. Da sei er sicher.

Und zur Not seien da noch die „Landschaften als Szenarien“, „die OrtsMarken“ und die „was weiss ich schon von – Bilder“. Ich solle mir mal nicht so viele Gedanken machen.

Buchalov

Projekt ohne Namen: „… doch mein Herz schlägt nur für Dich!“

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Manches dauert seine Zeit. Aber Susanne Haun und Juergen haben u.a. eins gemeinsam: einen langen Atem bei ihren zeichnerischen Projekten. So sind Wochen ins Land gegangen bevor Juergen auf Susannes letzten Beitrag im Projekt antworten konnte. Sie schicken sich immer unvollständige Sätze zu, die der andere literarisch und zeichnerisch vervollständigen soll.

Susannes Satzfragment lautete: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …

Und Juergen hat geantwortet mit: …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

Und folgendem Bild:

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Und jetzt schickt er Susanne folgendes Satzteil:

Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …

Buchalov

Projekt ohne Namen: the loving cup

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Also, dies sei sein Ergebnis und der ganze Satz klinge nun so:

Susanne: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..

Juergen: … den „loving cup“.

Susanne und Juergen schicken sich nämlich unfertige Sätze zu, die der andere literarisch und illustrativ fertigstellen soll.

Wenn Susanne ihm den unfertigen Satz im Projekt „Projekt ohne Namen“ zusende, dann nehme er einen Zettel, notiere spontan Begriffe, die ihm dazu einfielen, erklärte Juergen, und dann wäre es das erst einmal.

Im Atelier dann, zweiter Schritt, greife er in die Kiste mit den kleinen schmalen Holzschnitten, den Resten, die er sich speziell für diesen Anlass zurecht geschnitten habe und suche passende „Motivfragmente“.

Dann, dritter Schritt, wähle er ein Papier aus, auf das er dann mit Restfarbe drucke, ohne große Überlegungen.

Und im letzten Schritt dann zeichne er mit Tusche in das Vorhandene hinein. Oder klebe Fundstücke ein. Und dabei tauchten dann wieder die Begriffe auf, die er vorher auf dem Zettel notiert habe. Manchmal ergebe das auch mehrere Ergebnisse.

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 „Warum erzählst Du mir das?“, fragte ich. Er versuche, indem er mir das Vorgehen beschreibe, sich zu vergewissern, ob er eine Methode entwickelt habe, die ihn zu Ergebnissen bringe, wie er sie sich wünsche, antwortete er.

Und an Susanne schicke er nun folgenden Satzteil:

„Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“

Buchalov

 

 

Wie kommt die Kunst in meine eigenen vier Wände?

IMG_5488Juergen hat  ein wenig die Diskussion von Frank Koebsch im Rahmen der „Kunst-Blogparade“ verfolgt. Er sprach mich darauf heute an und meinte, es wäre doch mal interessant zu fragen, wie die Teilnehmer im Blog selbst an die Kunst kommen, die sie in ihren eigenen vier Wänden hängen haben. Es würde ja viel kommentiert über das Verhältnis von Kunst und Kommerz, aber die Teilnehmer seien ja nicht nur in der Rolle des Künstlers, sondern auch in der des Konsumenten. Darüber höre man aber im Blog eigentlich nichts.

Ich habe daraufhin versprochen, eine Umfrage zu starten. Ich weiß, ich weiß: es kann kein repräsentatives Ergebnis geben, vielleicht sind die möglichen Antworten auch „doof“, aber vielleicht ist es eine Gelegenheit zum Nachdenken über das eigene „Kunstwerke – Kaufverhalten“ und einen oder mehrere Klicks wert.

Buchalov

For my english readers:

Juergen has  followed the discussion in the context of Frank Koebschs question in the „Kunst – Blogparade“ – a little bit. Today he spoke to me about this and said, that it would be some interesting to ask the participants itself in which way the art, they were hanging in their own rooms, is coming to them. The participants were not only in the role of artists, they were also in that of a consumer.

Kunst und Kommerz

„It’s raining dogs“, würde Juergen sagen. Wenn Hunde vom Himmel fallen, sollte man sich ruhig halten, zum Fenster hinaus schauen und nachdenken. Und in Kunstzeitungen blättern, lesen oder sich Notizen machen. Was ich heute alles getan habe.

Und eindringlich darauf hinweisen, dass die Kunstblogparade weiterläuft. Sie geht heute in die letzte Woche. Frank Koebsch hat die Frage gestellt: Passen Kunst und Kommerz zusammen? Wie in den Wochen vorher sind alle herzlich zur Teilnahme eingeladen und wir freuen uns auf Eure Beiträge. Wie die Kunstblogparade abläuft kann man hier sehen: >>[…] Blogparade

Buchalov

„It’s raining dogs“ Juergen would say. If dogs are falling from the sky, you should be keep quiet, look out of the window and think about whatever you want. And take a look in art papers, and read, or make any notes. What I have did today.

And yet I do a big point to the art blog carnival, it continues. Frank Koebsch asked the question: Does  art and art-commerce fit together?