
Das Zwickelbüro ist wieder geschlossen – bis zum nächsten Male. Vier Tage wurde gemeinsam gearbeitet, diskutiert, besprochen, nachgedacht und gelacht. Als Abschluss soll das Zeigen einer Bildergalerie mit einigen Ergebnissen genügen:









Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Der erste Gedanke war: wie bekommt man die Vielzahl an Zwickelformen gebändigt und angemessen präsentiert? So könnte es gehen:

Der zweite Gedanke: welche Sprossungen haben sich im Arbeitsprozess ergeben und verlangen nach mehr?

Der dritte Gedanke: gibt es eine Urform des Zwickels? Jürgen hat diese beiden hier zu Urformen erklärt:


Buchalov


Ein Gedanke ist der Start: wäre es nicht sinnvoll, zuerst eine Bestandsaufnahme zu machen? Was findet man so an herumliegenden Zwickelformen im Atelier, in Kunstzeitungen und im sortierten Papiermüll? Das Ergebnis könnte die Basis für ein rhizomartiges Wachsen im Arbeitsprozess sein.
Scetches:






Paperobjects:



Das Zwickelbüro ist auch der Ort an dem so einiges besprochen wird, z.B. in wie weit das Sortieren von geschaffenem Material ein methodischer Schritt der Qualitätsanalyse ist. Oder dass wir genau wissen wie wir es gemacht haben, aber dass wir oft nicht wissen warum. Oder darüber wie Kunst auch instrumentalisiert werden kann. Oder was Restematerial und Fundstücke mit der Wertigkeit eines Kunstwerkes zu tun haben. Und als letztes: Wie groß ist die Bedeutung einer Methode im kreativen Prozess?
Buchalov |