Schlagwort: Projekt

  • Der Zwickel ist Dada …

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    „Der Zwickel ist Dada. Das Zwickelbüro wird am Wochenende öffnen. Der Zwickel als heimlicher Begleiter. Zwickel bleibt Zwickel! Dann zwickelt mal schön!“

    Alles so Sätze, die im Zusammenhang mit dem „Zwickelprojekt“ von Antje und Juergen in der Vergangenheit gefallen sind. Hier könnt ihr noch einmal schauen: >>> [ … ] <<<

    Und jetzt wollen sie es wieder tun. Juergen hat mich darüber informiert, dass Antje, Martina und Elke am kommenden Wochenende dem Karneval entfliehen und sich bei Jürgen in die Arme des Zwickels stürzen werden. Und der reinigt schon mal fleißig das Atelier, räumt auf und hat die Verfügbarkeit der Räume in der Ateliergemeinschaft geklärt. Es darf und kann also gezwickelt werden. Einen kleinen Plan hat er sich auch schon zurechtgelegt. Aber davon später.

    Buchalov

  • XYZ – Woche: der siebte Tag ist der mit den Begriffen.

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    So eine Woche der Zusammenarbeit bringt nicht nur Fortschritte in der Kollaboration, sondern bedeutet auch in den vielen Gesprächen, die man führt, eine Foccussierung auf zentrale Begriffe. Und ihr Durchdenken. Das wurde mir heute klar als ich Dagmar und Juergen beim Gespräch im Atelier beobachtete. Als neues Begriffspaar ist bei Juergen jetzt „Recherche und Rapport“ aufgetaucht. Vorher war es die Rhozomtheorie mit der Keimung und Sprossung, der Unterschied zwischen Preaentation und Installation, die Bedeutung der Vernetzung, das methodische in der Kunst und das Spannungsverhältnis von Prozess und Plan beim Arbeiten.

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    Die Farbe grün in Kombination mit schwarz, die hat es Juergen momentan angetan. Vier kleine Platten mit Motiven zum Thema „Strich, Kreis, Seelenkasten und Radarkasten“ sind fast fertiggestellt. Die verlorene Platte als Technik wurde dabei verwendet. Und Juergen hat heute fleißig die Druckstöcke geschnitten.

    Dagmar hat jetzt auch für sich klar wie es weitergeht. Ausgangspunkt ist ihr an der Maas gefundenes zersplittertes Plastik- Frühstücksbrettchen mit den vielen Schnittspuren. Drei Tiefdruckplatten sind im entstehen: die Eine zeigt eine Uferlandschaft, die Zweite die Schnittspuren des Brettchens und die Dritte Kreise als „Maaseinheiten“. Alles wird im Druck zusammenmontiert werden.

    Buchalov

  • Projekt ohne Namen: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden …“

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    „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Druckerinnen einen Ausstellungsort zu finden …“.

    Diesen Halbsatz hat Susanne Jürgen zugeschickt. Jürgen soll und muss den jetzt vervollständigen. Ein literarischer Knaller ist das ja nicht unbedingt – eher eine spontan rausgerutschte Bemerkung. Da Jürgen nur im Rahmen der Hochkultur unterwegs ist , ha ha ha, musste also ein Bezug her, der dem entspricht. Susanne mag Dürer. Jürgen auch. Also muss der nun herhalten bei der Vervollständigung des Satzes.

    Jürgen: „… denn wenn es an der Zeit ist, ist es an der Zeit – meinte ja schon der ewige Dürer als er an seinem berühmten Hasenkopf herumkritzelte.“

    Jürgen schickt nun Susanne folgenden Halbsatz: „Im Spülbecken, da in der rechten Ecke, saß die kleine Maus, geduckt, aber unbeeindruckt und …“

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    Und hier – wie immer – die Zusammenstellung aller Beiträge von den Beiden:

    #35 (siehe hier)

    J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“

    S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

    #34 (siehe hier)

    S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
    J: „…dunklen Keller.“

    #33 (siehe hier)

    J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
    S: „… ich mich schuldlos fühle.“

    #32 (siehe hier)

    S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
    J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

    #31 (siehe hier)

    J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
    S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

    #30 (siehe hier)

    S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
    J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

    #29 (siehe hier)

    S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
    J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

    #28 (siehe hier)

    J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
    S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

    #27 (siehe hier)

    S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
    J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

    #26 (siehe hier)

    J: Mir gefällt, dass …
    S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

    #25 (siehe hier)

    S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
    J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

    #24 (siehe hier)

    J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
    S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

    #23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

    S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
    J: …die das Rhizom fressen wird!“

    #22 (siehe hier)

    J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
    S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

    #21 (siehe hier)

    S: Ein neuer Anfang bedeutet …
    J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

    #20 (siehe hier)

    J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
    S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

    #19 (siehe hier)

    S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
    J: “ … auch mit Erdöl!“

    #18 (siehe hier)

    J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
    S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

    #17 (siehe hier)
    S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
    J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

    #16 (siehe hier)

    J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
    S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

    #15 (siehe hier)
    S: „Wörter sind immer …“
    J: „… gut oder böse.“

    #15.1 (siehe hier)
    J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

    #14 (siehe hier)
    J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
    S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

    #13 (siehe hier)
    S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
    J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

    #12 (siehe hier)
    J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
    S: „… Nichts!“

    #11 (siehe hier)
    S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
    J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

    #10 (siehe hier)
    J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
    S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

    #9 (siehe hier)
    S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
    J: … den „loving cup“.

    #8 (siehe hier)
    J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
    S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

    #7 (siehe hier)
    S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
    J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

    #6 (siehe hier)
    J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
    S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

    #5 (siehe hier)
    S: „Das perfekte Ding ist …“
    J: „… das momentane Ding“

    #4 (siehe hier)
    J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
    S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

    #3 (siehe hier)
    S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
    J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

    #2 (siehe hier):
    J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
    S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

    #1 Projektauftakt (siehe hier):
    S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
    J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.