Schlagwort: reisen

  • Marokko: unterwegs

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    Wenn Juergen und ich unterwegs sind und reisen, dann prasselt ja so einiges auf einen ein. So auch in den vergangenen Tagen in Marokko. Fotografisches hält man dann so manches fest, vieles geht einem auch durch die Lappen. Man redet, man beredet. Juergen ist so ein Typ, der immer versucht, irgendwie rote Fäden, Strukturen, Linien, Verbindungen zu entdecken. Das gibt ihm halt. Dann fühlt sich in der Fremde nicht verloren.

    Manchmal knuffe ich Juergen mit dem Ellbogen an, wenn er in den Gesprächen mit Mitreisenden, zu penetrant ist und redet und redet und fragt und fragt. Aber Juergen meint, das gehöre auch dazu, dieses sich mit anderen austauschen darüber, was gerade mit einem geschehe.

    Auf der letzten Fahrt hatte er eine Gesprächspartnerin in diesem Sinne, ebenfalls weitgereist, und noch immerzu auf der Suche nach dem, was uns ausmacht. Ich soll von hier aus Claudia herzliche Grüße senden.

    Buchalov

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    Er hat nicht ein Bild gezeichnet. Nicht ein Aquarell. keine Skizze. Kein Wort geschrieben. Nichts. Aber das sei alles nicht bedeutsam, sagte Juergen.

    Nur fotografiert habt er.  Und wir haben ein paar Ortsmarken eingesammelt. Juergen und ich waren nämlich zehn Tage in Marokko und haben uns auf einer Rundreise die Städte Agadir, Casablanca, Fees, Meknes und Marrakesch angeschaut. Jetzt sind wir zurück.

     

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    Und jetzt lassen wir wirken. Juergen hat begonnen seine Fotos herunterzuladen und skizziert aus dem Kopf heraus so einiges. Auch in den Gesprächen mir den Freunden und Bekannten kristallisieren sich so langsam fixe Punkte heraus. Das alles werde ihn sicher die nächsten Tage noch sehr beschäftigten. Meinte er.

    Buchalov

     

     

  • Tag 4

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    Heute möchte ich ein wenig von >>> Nanni Wagner <<< berichten und weniger von Juergen. Nanni arbeitete heute den vierten und letzten Tag mit Juergen gemeinsam in „Zelle k5“. Sie loten ja schon seit einigen Tagen aus, was das Reisen in 2017  mit ihnen gemacht hat und fragen sich, wie sie die Eindrücke und das Material, das sie mit nachhause gebracht haben, verarbeiten können.

    Nanni war im Spätsommer sechs Wochen lang auf Bali und ist dort mit ihrer Schwester umhergereist. Im Atelier hatte sie, was diese Fahrt anbelangte, zwei thematische Motive in den Mittelpunkt gestellt: einmal die Fische im Wasserbecken eines Kaiserlichen Parks und zum anderen zwei kleine Kapseln von Früchten, die sie stellvertretend für sich selbst und die Beziehung zu ihrer Schwester ausgewählt hatte. Das erste Arbeitsvorhaben sollte Gesehenes wiedergeben, das zweite Klarheit schaffen.

    Ich durfte mit dabei sein, als Nanni und Juergen heute ihre „Abschluss-tasse-kaffee“ tranken. Nanni war sehr zufrieden mit sich, ihrer Arbeit. Und mit Juergen – auch wenn sie mit ihren Arbeiten noch nicht ganz fertig geworden ist. Das wird wohl in den nächsten Tagen geschehen. Leider hatten sie ja beide nur vier Tage zur Verfügung.

    Und morgen wird aufgeräumt. Ich werde Juergen dabei helfen. Und später noch einiges von seinen Ergebnissen zeigen. So ganz fertig ist er allerdings auch noch nicht.

    Buchalov