Gestern war der Tag der Orientierung. Nanni und Juergen werden jetzt gemeinsam eine Woche lang in >>> „Zelle k5“ <<< arbeiten. Gestern war der Tag der Orientierung: sich thematisch einjustierten, von den Reisen erzählen, Material zeigen, Schwerpunkte setzen und dem anderen mitteilen, was man erwartet, wo man steht. Die Beiden mögen sich.
Juergen hatte sich, das habe ich genau beobachtet, schon Tage vorher eingestimmt, sein Thema gedanklich umrundet, grobe Notizen angelegt, das Material auf dem Tisch ausgelegt, seine Tagebuch begonnen, das er Rapport nennt, und sich überlegt, wie er methodisch vorgehen möchte, um zu Ergebnissen zu kommen und dennoch die Offenheit im Arbeiten zu haben. Denn der Zufall sei, so sagt er dann immer, sein Partner. Ich kann das nie glauben wie gezielt und diszipliniert er da stets vorgeht.
Und heute war Tag 2. Sie haben gearbeitet, sich ausgetaucht, über die Schulter geschaut, und einiges vom anderen aufgegriffen. Sie hatten auch Besuch von Mechthild, der Märchenerzählerin aus dem „Weissen Häuschen“ in Issum, und sie haben es sich insgesamt gut gehen lassen.
Buchalov

