Schlagwort: Skizzen

  • „Hoogen Dyck notes“ | erste Fotos, die beim Skizzieren helfen.

    Das Zeichnen vor Ort soll ja die direkteste Art der Auseinandersetzung sein mit dem, was einen da so fasziniert. So sagen und schreiben einige. Das Zeichnen auf der Grundlage von Photos dagegen scheint bisweilen verpönt.

    Jürgen zeichnet eigentlich immer von Photos ab, wissend, dass natürlich das Photo schon einen ersten Filterungsprozess durchlaufen hat. Jürgen ist das gleichgültig, denn das Photo wird er nicht Eins zu Eins abbilden, sondern das Photo dienst als Inspiration und grobe Orientierung. Es ist das, was er beim Zeichnen als Anstoß benötigt. Weil seine zeichnerischen Fähigkeiten begrenzt sind – er behauptet sogar immer, er können nicht zeichnen – flüchtet er sich gerne in das freie Zeichnen, die grobe Abbildung, dass Rudimentäre, Grobe, nicht in die unbedingt realistische Wiedergabe.

    Die jetzt hier gezeigten Fotos bilden Eindrücke vom „Hoogen Dyck“ und seiner Umgebung ab, und dienen ihm als Vorlage für die ersten zeichnerischen Aktivitäten zum Thema. Sie sind ein Einstieg.

    Buchalov

  • Kasachisch- kaskadische Skizzen

    Es entstehen ja immer Skizzen und Zeichnungen, die thematisch nicht so eindeutig zuzuordnen seien, meinte Jürgen. Die sortiert er schon seit Jahren in einem Zyklus ein, den er “Latos kasachisch -kaskadische Skizzen” nennt.

    Diese drei Skizzen hier gehören auch dazu:

    Buchalov

  • drei Orte stehen auf der Liste

    Die Beschreibung eines Ortes, eines Ortes, zu dem Jürgen eine besondere Beziehung hat: das könnte das nächste Thema sein. Und es würde darum gehen diese Beziehung zeichnerisch und fotografisch und irgendwie gestalterisch zu dokumentieren oder zu beschreiben. Diesen Ansatz hat er schon mehrmals verfolgt, auf seinen Fahrten. Mit den Orten und deren Umkreisen hat er es nämlich. Momentan wird aber nicht gereist, also könnten es auch Orte von hier am Niederrhein sein. Meinte Jürgen.

    Drei Orte stehen auf seiner Liste:

    das Altes Wasserwerk in Wachtendonk: Hierzu wäre denkbar sich mehrere Tage in dieses Gebäude mit dem weitläufigen Gelände zurückzuziehen, und wie ein Eremit das Gesamte auf sich wirken zu lassen. Hier könnte man ungestört arbeiten. Das ist praktisch möglich, da man das Gebäude für kreative Aktionen anmieten kann. Das gefällt ihm sehr. Einen Titel für das Ganze hat er schon: I have never been in the Altes Wasserwerk before.

    der Hoogen Dyck, ein Wirtschaftsweg am Rande von Kerken an der Grenze zu Wachtendonk: Auch das hat einen großen Reiz, einen sehr großen sogar, denn hier geht er oft entlang, hier ist er seit einem halben Jahr ständig kurz anzutreffen, hier ist der Wald, die Natur im Großen und Kleinen, hier sind die vielen Hunde mit ihren Besitzern, hier sind die Menschen, die Spazierengehen, hier ist das Paulsenkreuz, und es existieren schon einige Photos, die er hier geschossen hat. Das Arbeiten vor Ort wäre etwas schwieriger zu organisieren, aber machbar. Der Titel des möglichen Vorhabens steht auch schon: Hoogen Dyck notes.

    Und das kleine Waldstück mit den Bienen, das sein Freund Hajo bewirtschaftet: Auch hierhin fährt er gerne mit dem Fahrrad und schaut über den Zaun oder geht mit Hajo direkt zu den Bienen und wildert im Gelände des Waldes herum. Das Arbeiten vor Ort wäre etwas schwierig. Arbeitstitel für dieses Vorhaben könnten sein: im Wald oder bei Hajos Bienen oder Parzelle Hajo.

    Buchalov