Ich lasse mal die Bilder sprechen. Hier einige fotografische Skizzen vor dem offiziellen Start des Arbeitsvorhabens:
Und hier fotografische Skizzen, die während des Projektes entstanden sind:
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Keine Frage: Es war überwältigend schön damals. Und es war die Natur, die einen ganz klein werden ließ, im positiven Sinne, die einen auf ein Normalmaß zurechtstutze, und die einen überwältigte. So müssen sich Ameisen fühlen.
2016 sind wir einige Wochen in Norwegen unterwegs gewesen, und es entstand eine reich gefülltes Skizzenbuch. Die Skizzen sind so angelehnt, als wenn von außen auf eine Natur und Landschaft geschaut wird, die sich in einem Bühnenszenarium präsentiert. Landschaft als Szenarium. Es ging Reduktion in der Darstellung von Landschaft, mit reduzierten „Bühnenanweisungen“ bestehend aus Punkten, Clustern, einzelnen Worten, kleinen literarischen Hinweisen und und und. Dieses Skizzenbuch hat Jürgen wieder ausgegraben und setzt jetzt einiges davon in Holzschnitten um, kleinschrittig, klein im Format und reduziert in den Farben.
Neun Motive als Holzschnitte sind es geworden. Und das ging so: Reste von Holz gesucht, in das sperrige Zeug die Motive geschnitten, das Splittern in Kauf genommen, das Verschneiden zum gestalterischen Prinzip erhoben, Vorabdrucke in schwarz/ weiß erstellt und dann den Rest nach dem Prinzip der verlorenen Platte mit verschiedenen Farben realisiert, Titel: schauen, staunen, schlucken – Norwegen.
Es sind so viele Ergebnisse geworden, dass Jürgen meinte, ich solle sie in zwei Schritten zeigen. Das hier wäre also Teil 1.
Buchalov
Als Myriade in ihrer Impulswerkstatt , Link siehe hier >>> xxx <<<<, ein Bild zeigte, das Bild 3, fiel Jürgen sein Skizzenbuch aus der Fahrt nach Norwegen vor Jahren wieder ein. Das Büchlein liegt im Atelier, da, wo so viele Blätter und Skizzen liegen, thematische geordnet, aus denen etwas werden könnte. Also zeige ich jetzt erst einmal ein paar dieser Skizzen und hoffe, dass Jürgen im März noch einen kleinen Holzschnitt auf der Basis des Skizzierten hinbekommt. Er hat damals alles mit Fineliner und Aquarell so rudimentär gezeichnet als wenn es ein Bühnenszenarium wäre. Ich bin begeistert, wenn ich mir die Skizzen jetzt so ansehe und es scheint, dass die Idee der Konzeption bis heute trägt.
Buchalov