Schlagwort: Skizzen

  • im Zwickelbüro: der dritte Tag ist der, an dem die Zukunft auftauchte.

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    Man sitzt und steht und geht und sucht und findet und probiert und versucht und schneidet und zeichnet und malt und verwirft oder läßt es wie es ist. So ist künstlern. Jedenfalls bei den Dreien, denen ich über die Schulter schauen darf. In Juergens Atelier am Ostwall in Geldern.

    Gestern hatten sie ihren letzten gemeinsamen Tag „im Zwickelbüro“. Sie waren alle drei mit den geplanten Dingen etwas früher fertig als erwartet. Also blieb mehr Zeit für Gespräche und Planungen.

    Dennoch: Juergen hat gedruckt, gedruckt, gedruckt, auf altes Papier, auf Katalogseiten und auf Papierhintergründe, die Antje mitgebracht hatte. Aber auch eine im Papierabfall gefundene Bahn musste herhalten.

    Martina hat das große Zeichenblatt weiter bearbeitet und u.a. mit „CO2 Schreiberei“ stundenlang gefüllt – eine riesige Fleißarbeit.

    Bei Antje ging es gestern weniger um den Zwickel und eher um die Aufarbeitung von alten Beständen, die sie mitgebracht hatte, um halbfertige Bilder und Ergänzungen im Detail.

    Und die Zukunft? Vielleicht liegt sie beim nächsten Treffen im November im textilen Bereich oder in der Vertiefung der Erstellung von Rapporten oder in der Arbeit im Rahmen einer festgelegten Versuchsanordung, die dem Zufall dient. Wer weiß?

    Jetzt hat das Zwickelbüro jedenfalls wieder geschlossen.

    Buchalov

     

  • Der Zwickel ist Dada …

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    „Der Zwickel ist Dada. Das Zwickelbüro wird am Wochenende öffnen. Der Zwickel als heimlicher Begleiter. Zwickel bleibt Zwickel! Dann zwickelt mal schön!“

    Alles so Sätze, die im Zusammenhang mit dem „Zwickelprojekt“ von Antje und Juergen in der Vergangenheit gefallen sind. Hier könnt ihr noch einmal schauen: >>> [ … ] <<<

    Und jetzt wollen sie es wieder tun. Juergen hat mich darüber informiert, dass Antje, Martina und Elke am kommenden Wochenende dem Karneval entfliehen und sich bei Jürgen in die Arme des Zwickels stürzen werden. Und der reinigt schon mal fleißig das Atelier, räumt auf und hat die Verfügbarkeit der Räume in der Ateliergemeinschaft geklärt. Es darf und kann also gezwickelt werden. Einen kleinen Plan hat er sich auch schon zurechtgelegt. Aber davon später.

    Buchalov

  • XYZ-Woche: der fünfte Tag ist der mit der Methode.

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    *** Schatten – Zwilling – Spiegelung – Schnitte – Maas – Samstag – Bohneneintopf – Sitzmarathon – Wandgeflüster – Mann oh Mann – wie nur wie ***

    Juergen war scheinbar nun während der gemeinsamen XYZ – Woche mit Dagmar in ein Loch geraten. Worte, Worte, Worte. So sah es für mich von außen aus. Ein gedankliches Loch. Ein Ideenloch. Da zündete nichts. Und was macht man dann? Was hat Juergen gemacht? Tja, ich kenne das schon: er flüchtet sich dann in die Anwendung einer Methode. Und was kam zur Anwendung: Rumspielen mit der iPhone – Zeichenapp. Und das solange bis ihm etwas Brauchbares vor die Füße gefallen ist. Und Festhalten am Gedanken der Spiegelung, des Schattens. Die Ergebnisse seht ihr hier. Überzeugt haben sie ihn aber nicht. Aber ein Anfang war gemacht.

    Holla, holla, bim, bäm, bam!

    Und dann die Methode mit dem Langzeitduschen und dem Nachdenken unter derselben. Ergebnis: die Idee vom Holzblock mit Linien, dem mit Kreisen, dem Seelenkastenblock und dem Block mit der Radarfalle. Alle vier beim Drucken kombinierbar. Alle vier aber auch nach dem Prinzip der verlorenen Platte bearbeitbar. Alle vier stehen im Bezug zur Arbeitswoche und den Motiven, die ihm da über den Weg gelaufen sind. Wenn das mal kein Plan mit Methode ist.

    Holla, holla, bim bäm bam!

    Und Dagmar? Tja, Dagmar hat sortiert, einen Flyer gestaltet, sich einiges vorgenommen und dann Kaffee getrunken. Mit Juergen. Sie redeten über alle erdenklichen Funktion und Erscheinungsformen der Blasen, über den Unterschied zwischen Präsentationsform und Installation. Und sie hielten Rückblick, denn der Besuch beim Rundgang an der Münsteraner Kunstakademie wirkte noch nach.

    Buchalov