Zeig den Link, forderte Juergen mich auf, den zum Druckskizzenbuch des Isolators.
Gut, hier ist er, der Link: Druckskizzenbuch Isolator >>> […]
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Zeig den Link, forderte Juergen mich auf, den zum Druckskizzenbuch des Isolators.
Gut, hier ist er, der Link: Druckskizzenbuch Isolator >>> […]
Buchalov
Es war Ende Februar, da rief Buchalov die Bloggergemeinschaft dazu auf (siehe hier), Texte für sein Isolatoren-Projekt zu schreiben.
Das Projekt begeistert mich.
Der Isolator (c) Zeichnung von Susanne Haun
Ich mag die Form des Isolators und habe mich seit dem Aufruf im Februar damit beschäftigt. Natürlich brauchte ich dazu wenigstens einen Isolator. Ich ersteigerte für 2,88 € gleich drei Isolatoren, die mich schlecht verpackt und teilweise zerbrochen erreichten. Aber gerade der zerbrochene Isolator inspirierte mich zu einigen Zeichnungen. Auch wenn ich einen Text schreiben will, so brauche ich doch erst einmal die Zeichnung, um mich dem Objekt zu nähern.
Als erstes habe ich mich expressiv in schnellen Wortfolgen mit dem Isolator auseinandergesetzt und vier Texte für Jürgen geschrieben:
1.
INES
SITZ
OBEN IN IHREM
LOKAL
AN DER
THEKE
OHNE RICHTIG ZU.
2.
Indes
Sitze ich hier
Ohne
Leid
An dem
Tisch
Ohne
Richtig und Falsch.
3.
Ist
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Er sei nicht untätig gewesen, meinte Juergen. Ich fragte ihn, was er denn so alles in der Fremde entstanden sei.
Das Arbeiten im Wohnmobil und im Freien diene der Vorbereitung all der Dinge, die er in den Wintermonaten im Atelier dann in eine endgültige Form bringe, erklärte er einleitend.
So habe er diesmal die Tuscheskizzen zum „Isolator“ fertiggestellt. Dies helfe bei der Konkretisierung des Themas. Er habe danach die Geschichte von „Lato, dem Lauscher“ geschrieben, was ohne die Skizzen nicht möglich gewesen wäre, inklusive der Liedtexte und habe mit einem Aufnahmegerät die ersten Melodien gesammelt.
Martin Häusler, wofür er sehr dankbar sei, habe ihm per Mail zudem die Geschichte vom „Ehrenpoller“ zugeschickt, die er ebenfalls mit Liedtexten versehen habe.
Dann seien da noch die vielen Tuscheskizzen von Booten gewesen, die so zwischendurch entstanden seien und die in die Serie „die Boote des Herrn Gogga“ eingeflossen seien. Die würden später zu kleinen Radierungen oder Linolschnitten.
Und zwanzig Aquarellzeichnungen „von unterwegs“ habe er auch noch erstellt.
Er sei wirklich nicht untätig gewesen.
Buchalov