Zwei Orte, ein Flussort im Gebirge mit Blick auf Sedimentgestein und ein Ort am Meer voller mäandernder Sonne, und daher zwei OrtsMarken: Vallon Pont d’Arc an der Ardeche und Montroig -Bahia im Miroland an der Costa Dorada.


Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Zwei Orte, ein Flussort im Gebirge mit Blick auf Sedimentgestein und ein Ort am Meer voller mäandernder Sonne, und daher zwei OrtsMarken: Vallon Pont d’Arc an der Ardeche und Montroig -Bahia im Miroland an der Costa Dorada.


Buchalov

In Juergens Skizzenbuch zu den „OrtsMarken“ finden sich zwei Seiten, die mehr grundsätzlicher Art sind, und die er mir gezeigt hat:
Für seinen Besuch in Oliva- Nova in Spanien hat das wohl Konsequenzen. Hier seine Gedankensplitter:
Wer ein Konzept erstellt, engt sich ein. Wer Leitplanken einzieht, bleibt innerhalb der Begrenzungen frei. Die Ergebnisse der Ortserkundung könnten in konzentrischen Kreisen angeordnet werden. Oder in Form eines wuchernden Rhizoms. Das, was ins Auge springt, das was auffällt: festhalten. Das, was so unscheinbar erscheint: festhalten. Das, über das man stolpert: festhalten. Das, was es mit einem macht: festhalten. Festhalten bedeutet fotografieren, zeichnen, schreiben, kleben. Es gibt keine Phasen, sondern nur einen Anfang und ein Ende. Der Rest ist prozesshaft. Sortiert und ausgewählt wird am Ende im Dezember. Alles ist wertvoll. Und wichtig. Und bedeutsam. Fotos, die den Zeichnungen als Vorlage dienen, werden anschließend gelöscht.
Fragen: was macht den Ort aus? Was macht mich an dem Ort aus? Was macht der Ort mit mir? Was mache ich mit dem Ort? Die Begegnung mit Oliva – Nova ist keine jungfräuliche Begegnung. Also: Oliva Nova Nova.
Buchalov

Zwei Monate sind schon eine lange Zeit. Deshalb muss gut überlegt sein, was man mitnimmt und wie man die Zeit kreativ nutzen will. Gepostet wird jedenfalls weniger – das steht fest. Aber eine Pause: nein, das auch nicht. Juergen fährt mal wieder nach Spanien, Ende August.
Diesmal nimmt er nur die Bleistifte, die Buntstifte, die Fineliner, den Aquarellkasten, diverse Papiere und Kleber mit. Das muss genügen. Alles in einer kleinen Kiste. Aus dem Vollen wird in Oliva nicht geschöpft. Und was in Akkrum/Friesland seinen Anfang nahm, soll, so die Überlegungen, in Oliva eine Fortführung finden: Zeichnungen, Fotos, Skizzen, Gekritzel, unter dem Arbeitstitel „Oliva – Nova -Nova-Notes“, Erkundung eines Ortes, auf Blättern, die als Abfall oder zweite Ware im Atelier herumflogen oder die ihm in Spanien über den Weg laufen werden.
Die „Akkrum – Notes“ sind mittlerweile in Buchform fertig. Hier ein paar Bilder: Akkrum>>> […] <<<
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