

Buchalov sagt zu seinem Photo: „Es ist erstaunlich: der Wald bedient unsere Sehnsucht nach einer intakten Natur. Gehst Du in den Wald, dann fühlst Du Dich in Einheit mit einem Zustand der Ursprünglichkeit. Alles scheint so wie es sein soll. Ich war im Wald und wollte das Rot des Vorgängerbildes hinter mir lassen. Und bin gescheitert, denn auch im Wald gibt es rote Farbflecken. Fotografisches Sehen ist auch ein selektives Sehen. Die Welt zerlegt sich in Puzzleteile, die es zu fotografieren lohnt. Der Fokus wird auf Einzelelemente gesetzt, was sicherlich die Wahrnehmung schärft. Und das Ganze? In der Übersicht aller Fotos einer Strecke wird daraus dann wieder etwas Ganzheitliches. So hoffe ich. In diesem Artikel bleibt es aber bei einem einzelnen Puzzleteil, bei diesem Baumstamm mit leicht roter Schnittfläche. Die Gesamtheit der Welt bleibt draußen. Der Wald war einfach zu groß. Die Welt ist ja immer zu groß. Den Rest muss man sich daher denken. Fotografiert wurde mit einer dreifachen Schlitzblende.“
Ein weiteres Foto hatte es mir noch angetan:

Kamera: Sony A7 II
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit dreifacher Schlitzblende
Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen
Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard
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Buchalov

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