Ich lasse mal die Bilder sprechen. Hier einige fotografische Skizzen vor dem offiziellen Start des Arbeitsvorhabens:
Und hier fotografische Skizzen, die während des Projektes entstanden sind:
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Ich lasse mal die Bilder sprechen. Hier einige fotografische Skizzen vor dem offiziellen Start des Arbeitsvorhabens:
Und hier fotografische Skizzen, die während des Projektes entstanden sind:
Buchalov
Für Juergen und mich war es heute der offiziell erste Tag zum neuen Thema: Faltungen, Faltungen, Faltungen. Wir sind durchs Atelier geschlendert, haben versucht alle die Werke einzusammeln, die Spuren von Faltungen aufweisen – ein paar wenige fehlennoch – und haben sie dann fotografiert und anschließend an die Präsentationswand gehängt. Das war der Einsteig. Nichts, was weltbewegend war, uns aber eingestimmt hat. Es war der Anfang. Es war wie ein treiben lassen in der Zeit. Einen genauen Plan gibt es ja nicht, nur Fragen und mögliche Handlungsanweisungen. An denen orientiert sich Jürgen im Moment aber noch nicht allzu sehr. Dieses Treibenlassen habe etwas Beruhigendes meinte er.
Ach ja, mehrere kleine Hexentreppen haben wir ebenfalls gefaltet. Die kennt Jürgen noch aus seiner Kindergartenzeit. Er hat bewußt kleine Papierstreifen gewählt, die noch Spuren von Motiven zeigten. Na ja!
Buchalov
Es ist Zeit für einen weiteren Blick nach vorne. Die Einschränkungen der Pandemie wirkten sich offenbar positiv auf Jürgens Projekt “künftig/bald/nach vorne” aus: im geschützten Raum des Ateliers kann er die Dinge ohne großen Einfluss von außen vorantreiben, die er schon immer angehen wollte, und die für ihn eine Perspektive haben. Und die Faltungen als Thema beginnen sich ihm nun zu nähern, denn er sucht schon im Atelier nach alten Ergebnissen, fotografiert fleißig und sucht im Internet nach Anregungen.
Falten, entfalten, knicken: Faltung: was ist das? Ist dies eine für Jürgen zukünftig zu nutzende Technik? Ist das Basic so wie die Linie oder der Punkt oder die Transformation oder das Wasser? Es wird Zeit da einiges zu klären! Das Thema scheint wichtig zu sein, denn schon seit Jahren tauchen in Jürgens Werk vereinzelt Faltarbeiten auf, von denen er, so sagt er, nicht genau wisse, was das eigentlich solle. Scheinbar gebe es da eine Faszination und ein verzagtes Umsetzen von Ansätzen. Wenn ein Thema jetzt nach vorne weise, dann sei es das „der Faltung“.
Also hat er sich wieder einige Fragen gestellt, hat Handlungsanweisungen zu ihrer möglichen Beantwortung entwickelt und will in den nächsten Tagen mit diesem Thema im Atelier starten. Wer teilnehmen möchte ist dazu herzlich eingeladen. Jürgen würde sich sehr freuen.
Buchalov