Schlagwort: Papier
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Papiersteine
Auch Steine sind OrtMarken. Selbstverständlich. Und Papiersteine erst recht. Sie entstehen momentan in Juergens Atelier – work in progress halt. Und er habe verdammt viel „rumgefummelt“, auch wenn man es nicht sehe, sagte er mir. Das Material: Papierreste, Kleber, Binder, Ponal und etwas Acrylfarbe. Jetzt liegen sie auf dem Boden, oder hängen an der Wand, aber fertig, das spüre er, seien sie noch nicht. Buchalov -
noch ein Gitter oder Netz

Drei Drucke waren missglückt und landeten auf dem großen Stapel mit den schrottigen Ergebnissen in Juergens Atelier. Aber dieser Zustand dauerte nur einen Tag. Dann fischte Juergen sie wieder heraus, zerschnitt sie in Streifen, mischte die Streifen und klebte alles wieder neu zusammen. Transformation? Vielleicht ist es auch nur ein Weg, um den Frust über misslungene Arbeiten zu kompensieren? Na ja!
Buchalov -
Papier sei gut

Die OrtsMarken, die OrtsMarken, die OrtsMarken, die OrtsMarken: das ist der neue Arbeitsschwerpunkt. Juergen ist diszipliniert, Glaubt er jedenfalls, denn er arbeitet thematisch das ab, was auf seiner Liste in seinem Handy steht. Und „BFT 2018 remember“ ist vorbei und die OrtsMarken sind jetzt halt dran. Seine Wand ist freigeräumt worden. Nackt, oder fast nackt schaut sie ihn an.

Er schneidet und klebt, kein Plan, ab und an eine Skizze, nur der Prozess ist wichtig. Er nimmt das Material, Papier und Pappe, das als Ausschuss auf einem kleinen Haufen in seinem Atelier herumliegt.
Papier sei gut, Papier liebe er. Papier sei im Überfluss im Atelier vorhanden. Reste seien auch gut. Reste liebe er. Reste seien ebenfalls im Überfluss im Atelier vorhanden. Und Verpackungsmaterial. So sagt er.Er jetzt baut er OrtsMarken als Plastiken, große und kleine, dicke und dünne, bunte und fleckige, eckige und runde.
Buchalov
