Er hat sich entschlossen da zu beginnen mit seinen Faltungen, wo er mit dieser Technik die ersten Kontakte hatte: in seiner Kindheit. Die Hexentreppe, Himmel und Hölle, ein Dach, die Ziehharmonika, den Flieger, das Lesezeichen und den Drachen hat er nachgefaltet mit Papier, das im Atelier herumlag. Und zwei freie Faltungen.
Wieder war da dieses sich Treibenlassen, dieses sich nicht genau an Faltanweisungen halten. Einige Arbeitsschritte waren im Gedächtnis verschüttet und mussten erst wieder frei gelegt werden. Aber: es wurde gefaltet, geklebt, gefaltet, geklebt, geschnitten und und und.
Danach wurde das Ganze im Ensemble fotografiert und anschließend dann einzeln und landete anschließend an der Atelier- Wand. Hier eine kleine Auswahl:
Erkenntnisse? Ja, die gäbe es auch: Die Oberflächen sind bedeutend, das Falten dient dem Zeigen der Oberfläche. Die Objekte sind und werden plastisch. Die kindliche Funktionalität der gefalteten Dinge weicht der neuen Funktion als Fläche für Motive. Das Ganze bekommt eine dekorative Funktion. Und auch der Zufall ist wieder im Spiel: Motiv und Kompostion sind als Ergebnis nicht exakt vorher planbar. Sie unterliegen einem Faltnetz. Flächen verkleinern sich. Und es entsteht eine Dominanz der neuen plastischen Form gegenüber der Fläche.
Buchalov












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