Eine gewisse Leichtigkeit kann ich unserem Projekt nicht absprechen: Nannis Bilder zeigen sie, das Verspielte der Skulpturen von Monika und meine Arbeiten ebenfalls. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, verbindende Elemente gesucht, aber auch die gedankliche Arbeit hatte keine Schwere. Unsere Werkgespräche, die Metabetrachtung, ohne die Kunst nicht wachsen kann, hatten den gewünschten Tiefgang, aber keine kunsttheoretische Überhöhung – und besaßen daher auch diese Leichtigkeit.
Die Wabe hat sich zum zentralen, gemeinsamen Motiv bei Nanni und mir entwickelt -obwohl wir beide SURIUM ganz unterschiedlich – auch heute wieder – verstehen: bei Nanni als Seelenzustand, bei mir als süßer Stoff, der etwas, was auch immer, mit uns Menschen anstellt.

Das heutige Arbeiten war schon mitgeprägt von der Frage, was und wie wir ausstellen wollen. Versuche von perfekten Arrangements im Raum haben wir gemeinsam verworfen und den Werkcharakter unserer Ausstellung wieder in den Vordergrund gestellt. Es kamen in den letzten Wochen ja viele, die eine Ausstellung sehen wollten und Atelierarbeit sahen. Ab morgen sehen sie eine Ausstellung in der noch gearbeitet wird. Der Schwerpunkt hat sich also verlagert.

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