Es war Ausstellungstag und es hat nicht geregnet. Das war ein gutes Zeichen.
Monika hat in einer großen Beständigkeit und Kontinuität heute gearbeitet, auch während der Gespräche mit den Besuchern. Dies hat uns mehr als erstaunt. Sie habe einen Tag gefehlt, also Nachholbedarf, so ihre Begründung.

Es gab viel Kaffee und Kuchen, geschenkt von Mareile und Gaby. Herzlichen Dank! Mareile nannte ihren Kuchen einen „Schwiegermutterkuchen“. Geschmacklich entsprach er dem aber in keiner Weise. An dieser Stelle wurde uns Dreien aber auch deutlich, dass wir uns die vergangenen zehn Tage am Alten Wasserwerk nicht sehr gesund ernährt haben: Süssigkeiten, Kuchen, viel Kaffee, zu wenig Wasser. Nur einmal hatte ich eine Schwarzbrotschnitte mit Salamai dabei – ein echter Ausrutscher.
Ich habe mich heute manchmal in mein „Dachzimmer“, das Betriebsleiterbüro, „die Kommandozentrale“, zurückgezogen und gezeichnet, aquarelliert. Die flächig gestalteten Aquarelle von heute und den letzten Tagen sind auf der „Einblick- Seite“ (hier klicken: >>) dargestellt. Kurzfristig tauchte das Thema „Engel“ auf und berührte uns auch, aber kontrovers.
Die Anzahl der Besucher heute machte es möglich, kleine Führungen zu veranstalten und die Vorträge als Anlass zu nehmen, zusammenfassend über unser Projekt zu berichten. So konnte abschließend noch einmal der persönliche Eindruck zusammengefasst werden. Das war schön. Die wenigsten Besucher kamen aus Wachtendonk. In der Regel waren es die vorbeifahrenden Radfahrer, die reinschauten, und unsere Freunde aus dem großen Künstlerfreundeskreis, die sich blicken ließen.
Wir Drei haben uns zum Abschied umarmt, gedrückt und mit ein wenig Wehmut das Tor geschlossen.
Das „Surium – Tagbuch“ wird in den nächsten Tagen als Nachklang noch von mir fortgeführt werden.
Jetzt bin ich erschöpft und merke, dass die zehn Tage mir doch in den Knochen stecken. Aber es waren gute Tage.

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