in dieser Form vorbei

Wir standen in diesem Raum, der Pförtnerloge der Fabrik Heeder in Krefeld, waren guten Willens und sahen viele Fenster, die nach Außen den Blick freigaben, aber nicht nach Innen und hörten, dass dies ein schwierig zu bespielender Raum sei, dass er aber exklusiv für die Mitglieder des BBK Niederrhein zur Verfügung stehe, im Gegensatz zu den finanziellen Mitteln um eine Ausstellung zu planen oder durchzuführen, die gäbe es nicht, und dass man sich freuen würde von uns bis Juni einen Konzeptentwurf vorliegen zu haben, man könne die Vorgaben dem Handout entnehmen, und dass dann eine Jury entscheiden werde, wer die drei verfügbaren Termine bespielen könne und der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt und  dies sei eine tolle Gelegenheit für den Verein einen festen Ausstellungsraum zu beziehen und für die Aufsicht sei jeder selbst verantwortlich und man könne mit einer Zeitschaltuhr arbeiten, denn der Hausmeister stehe nur begrenzt zur Verfügung und die Stadt habe Mittel versprochen, aber deren Erhalten dieser Form vorbei sei noch vollkommen ungewiss.

Ich fand es schön, einige BBK – Kolleginnen und Kollegen getroffen zu haben und mit ihnen reden zu können. Mehr blieb mir nicht. Mehr geht bei  mir bei diesen Rahmenbedingungen nicht. Für Lau in dieser Form ist vorbei.

Juergen

5 Gedanken zu „in dieser Form vorbei

      • Würde ich auch nicht mehr machen, obwohl ich noch nicht so viele Ausstellungsmöglichkeiten finde, aber so ganz für gar nichts und auch noch selbst aufsicht führen… Was ich mal gemacht habe, war eine Ausstellung in der Stadtbücherei quasi für nix, aber da hab ich immerhin wichtige Kontakte kennengelernt aus denen sich später noch die Bekanntschaft mit einem Galeristen in München ergeben hat und es gab einen großen Presseartikel und ich hab noch 2 Bilder verkauft – Soviel zum Thema Wundertüte – aber je mehr man im geschäftlichen involviert ist, umse besser muss man Kosten und Nutzen abwägen.

      • Es ist keine generelle Verweigerung von mir, denn es sind durchaus Situationen denkbar, wo man es aus ideellen Gründen auch“für Lau tut“. Aber in letzter Zeit hat sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass mein Idealismus in diesem Punkt überstrapaziert war und ich finanziell noch zugelegt habe. So war es zum Beispiel bei meiner letzten Ausstellung „flowers gone“.
        Den Aspekt der Wertschätzung „in diesem Spiel“ sollte man ebenfalls mit bedenken.
        Gruß Juergen

      • Stimmt, so generell würde ich es auch nicht ausschließen, aber irgendetwas sollte man davon zurückbekommen, sei es ökonomisches, kulturelles oder soziales Kapital – um es mal nach Bourdieu zu sagen.

        Tut mir leid für dich, dass deine letzte Ausstellung nicht so erfolgreich war.

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