Juergen und ich sind gestern zum Alten Wasserwerk „marschiert“, um uns das Gebäude noch einmal anzuschauen und die dortige Ausstellung abschließend in den Blick zu nehmen. Die Ausstellungen werden dort selbst organisiert und auch das EdenZwo-Projekt findet dort nächste Woche statt.
Und als wir ankamen war großer Frust der Ausstellenden spürbar. Der Grund: seit vierzehn Tagen läuft die Ausstellung und der Besucherzustrom hält sich sehr in Grenzen. Man war sichtlich enttäuscht.
Und das deckt sich mit den Eindrücken von mir, schon seit Monaten. Die hier im regionalen Beriech mit viel Aufwand organisierten Ausstellungen in Galerien oder vom BBK oder von Privatpersonen oder von Kunstvereinen haben immer weniger Zulauf. Das scheint Trend zu werden oder schon zu sein. Was ist da los? Natürlich kann das an Bedingungen vor Ort liegen, aber in dieser Häufung fällt der Schwund an Besuchern schon auf und macht nachdenklich. Juergen gehört ja auch zu denen, die die eigene Kunst oder von Mitstreitern gerne selbst organisieren und ist echt davon betroffen.
Ist das überall so?
Auf dem Rückweg haben Juergen und ich viel über die dabei ins Leere laufenden Energien geredet und über Ursachen spekuliert.
Buchalov

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