Es gibt Bilder, sagt Juergen, die sieht man, kann sie leider aus welchen Gründen auch immer, nicht mit der Kamera festhalten. Aber im Kopf sind sie da.
Als Beispiele nennt er das Kind, das während der Urnenbeisetzung seitlich vom Grab mit Hilfe der Eltern, über das Gitter gezerrt, in den Kompost erbricht – dezent.
Oder den Pastor, der so kurzsichtig ist, dass er mit seitlich verdrehtem Kopf, extrem kurzer Distanz und ohne Kontakt zur Gemeinde aus der Bibel, wie eine verzerrte Marionette, das Wort Gottes zu lesen versucht.
Oder die in der Nachtdunkelheit hell – gelb bis helle – orange leuchtenden Gewächshäuser am Rand der Fahrbahn, an denen man im Auto sitzend vorbeihuscht und glaubt, da seien Außerirdische gelandet.
Buchalov

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