Natürlich fragte „Rudolf der Bildhauer“ am Sonntag: Blogparade, hm?
Zuerst aber standen er und Juergen am Fenster und schauten aus der ersten Etage auf den Ostwall und verfolgten den Karnevalszug in Geldern.
Danach bei Kaffee und Kuchen setzte Rudolf nach: „EdenZwo“?. Was das denn da so sei und was es damit auf sich habe? Er kenne den Begriff „Eden“, aus seiner Schulzeit. Und Eden sei eben das Paradies. Und da gäbe es Adam und Eva und die Schlange und den Apfel und die beiden Bäume: den des Lebens und den der Erkenntnis. Und es gäbe den Regelverstoß und die Vertreibung. Und es gäbe die Bilder aus dem Mittelalter mit den Beiden nackt vor den Bäumen, umgeben von Tieren und die Blöße immer geschickt durch einen Zweig mit Blättern verdeckt.
Ja, sagte Juergen, so ein Bild von Cranach habe er letzte Woche im Landesmusueum in Münster gesehen. Und Rudolf meinte, das habe etwas Mythisches, Existentielles. Auch Christliches. Es sei tief in uns verankert.
Juergen hörte genau zu, denn er ist noch auf der Suche. Nicht das Thema will er finden, sondern er will die Sachlage klären. Will wissen, was wir alle über „Eden“ wissen und was es uns bedeutet und was die Beschäftigung oder die Verankerung ganz tief in uns mit uns anstellt.
Rudolf sagte auch, er sei gar nicht getauft.
Buchalov


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