über das Brot backen und was es bedeuten könnte | ein paar Gedanken |

Da gab es einen Impuls von Gerda in Form eines Blogbeitrages: >> „das Brot des Bäckers“. Das ist schon etwas her.

Jürgen erzählte daraufhin: Er backe sein Brot, wann immer es geht, selbst, und er lagere in einem großen Glas in seinem Kühlschrank das Biest, seinen Sauerteig, den er seit Jahren hege und pflege.

Er meinte: da gibt es die Zeit, die sich durch das Backen verlangsamt. Oder besser: Backen entschleunigt. Da gibt es die Faszination, dass aus Mehl, Wasser, Hefe und Hitze eine Welt mit den vielfältigsten Brotsorten, Brotformen und Geschmacksrichtungen entsteht. Da ist das Aroma, der Geschmack, der Duft. Da ist das Wissen darum, das Brotbacken existentiel zentral ist und uns immer zu den Anfängen der Menschen führt. Denn Brot war immer, solange der Mensch war. Da gibt es die Erinnerungen an seine Kindheit als das Brot noch im gemeinsamen dörflichen Backes und zuhause gebacken wurde. Und da gibt es wie im Leben beim Brotbacken die Abfolge von Geburt, Leben und Sterben.

Genug, genug: Brot selbst backen ist einfach eine tolle Sache.

Und was hat das Ganze mit Kunst zu tun? Muss daraus erst einmal Kunst werden? Oder ist das schon die Kunst?

Buchalov

Kommentare

13 Antworten zu „über das Brot backen und was es bedeuten könnte | ein paar Gedanken |“

  1. Avatar von gkazakou

    Es ist Kunst und Hochgenuss, wie du das Brot würdigst. Und den Sauerteig bewahrst, der (in Analogie) für so manches Gelingen notwendig ist

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  2. Avatar von
    Anonymous

    Backen bringt Freude keine Frage, aktuell Weihnachtsbäckerei, aber ich habe keinen Holzofen und auch sonst wird mein Brot nicht so gut wie von bestimmten Bäckern, die ihr Handwerk verstehen. Außerdem denke ich, dass es Energie spart viele Brote in einem Ofen zu backen.

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  3. Avatar von bernhard1965

    Brotbacken ist temopräre Kunst, lieber Jürgen

    LG Bernhard

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    1. Avatar von juergenkuester

      Brotbacken finde ich eine Supersache, aber Kunst? Ich weiß nicht, Liebe Grüße

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      1. Avatar von bernhard1965

        Augenkunst, Geschmackskunst, Kunst aus 3 Zutaten etwas fürs Leben zu machen, dieses Kunst brauchen wir zum physischen Überleben, die andere für das Seelische Überleben, lieber Jürgen

        LG Bernhard

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        1. Avatar von juergenkuester

          Ich sehe es dann auch mal so!
          Liebe Grüße

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  4. Avatar von tontoeppe

    Ich habe auch zwei solcher Kühlschrankbewohner… Herrn Roggen und Frau Dinkel. Liebe Grüße von uns Dreien.

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    1. Avatar von juergenkuester

      „Mein Biest“ und ich grüßen gerne zurück, Liebe Grüße

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  5. Avatar von Ule Rolff

    Es gibt wenig so Schönes, wie wenn das ganze Haus nach frisch gebackenem Brot duftet.

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    1. Avatar von juergenkuester

      Das sagt meine Frau auch immer, Liebe Grüße!

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  6. Avatar von matter birgit

    Chapeau! #keineBrotloseKunst

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    1. Avatar von juergenkuester

      Danke, danke! Liebe Grüße!

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