Juergen weis schon genau, warum er dem Holzschnitt als Technik die Stange hält.
Ich besuchte ihn im Atelier „Zelle k4“ und sah wie er mit den unterschiedlichen Beiteln an seiner verlorenen Platte arbeitete. Er verwendet Multiplexplatten. Oft. Manchmal aber auch das Holz von Schrankrückwänden oder Abfallstücke aus dem Baumarkt oder wo man Holz eben sonst so findet. Den Einsatz von maschinellem Werkszeug wie einem Dremel hat er bisher verweigert.
„Es ist das Haptische des Holzes und die Reduktion in der Ausführung und das Grobe im Ergebnis!“, sagte er als ich ihn auf seine Leidenschaft ansprach. „Der Zufall spielt auch eine Rolle, denn oft will das Holz nicht so wie ich will und ich muss mich dem Anpassen und schon sind Variationen in der Gestaltung notwendig. Das finde ich sehr reizvoll, weil experimentell. Und wenn es dann zukünftig körperlich zu anstrengend werden sollte, werde ich mal über maschinelle Hilfsmittel nachdenken.“ Über den Vorgang des Druckens haben wir nicht geredet.
Buchalov

Hinterlasse einen Kommentar