Juergen und ich sind unterwegs. In den Süden. Beim Fahren wechseln wir uns immer ab. Unser Wohnmobil ist für Juergen – auch mit dem angrenzenden Raum des Stellplatzes – ein Rückzugsraum, ein Raum des Nachdenkens, ein Ort, an dem man innehalten kann. Und ein Ort, an dem künstlerisch „klein klein“ gearbeitet werden kann. Ein mobiles Atelier eben.
Juergen und ich reden während der Fahrt, ständig. Wir reden viel über seine künstlerische Arbeit, die alten Projekte, über das, was noch so ansteht, die eigenen Positionen, den eigenen Standort. Es ist wie eine Selbtvergewisserung. Die Zeit haben wir ja. Und ich höre geduldig zu.
Und die neue Umgebung in der wir etwas länger stehen – und dies tut Jüergen eigentlich immer so, – die erkundet er schon von dem Moment an, an dem er seinen Fahrersitz verläßt. Er sammelt Fundstücke, legt sie auf einen kleinen Tisch, sortiert sie hin und her, macht Fotos und zeichnet in den Skizzenbüchrn. Er nennt die Ergebnisse seine „OrtsMarken“. Was später daraus wird, muss sich zeigen.
Momentan stehen wir in Cambrils bei Tarragona.
Buchalov











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