Hoeven, das ist der Ort in Holland, den Jürgen zugelost bekommen hat. Dieses Losverfahren ist ein Teil des Kunstprojektes „beelden op de kaart“: >>> […]<<<. Und er muss sich um den Ort kümmern, einiges von dem rauskriegen, was dort geschieht oder geschehen ist, und dies dann künstlerisch präsentieren. Die erste Beschäftigung nach der Methode des Einkreisens oder der Bleistiftübung förderte folgende Fragen zutage:
Wie sieht der Ort aus? Äußere Erscheinung? Besonderheiten? Was zeichnet ihn aus? Was sticht ins Auge?
Bauliches? Postkarten?
In die Hand nehmen: Bedeutsamkeit, Gewichtung, Zahlen?
Woher kommt der Ort? Geschichtliches?
Funktion? Wozu dient der Ort?
Wie schauen andere auf den Ort? Reisende? Meinungen?
Wie sieht man Sich selbst? Identifizierung? Sammlungen?
Wie ist der Ort vernetzt? Eingebunden sein? Region? Handel, Verkehr. Weblinks?
Wer sind die Menschen? Besondere Menschen? Menschenbilder?
Und das alles wiederum hat zu einer Vielzahl von Schriftlichem/Text und einigen Zeichnungen geführt als mögliche Antworten auf die Fragen geführt. Ich zeige hier nur einige Zwischenergebnisse.
Und die flossen erst einmal in einem Bild zusammen, einem Stillleben.

Soweit die Arbeit von Jürgen. Aber eigentlich ist dieses Bild kein Stillleben, sondern das Bild von einem Interieur. Und jetzt stellt sich für ihn wohl die Frage: Ist es das? Wird das sein Beitrag für „Beelden op de Kaart“ werden?
Ich habe Zweifel. Er wohl auch.
Buchalov











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