Für Myriades Impulswerkstatt: Bild 2 | Fragen ans Fotografieren |

Dies ist ein Beitrag für Myriades aktuelle Impulswerkstatt und das „Bild zwei.“ Hier der Link: >>>>.

Für mich stellen sich Fragen zur Fotografie, wenn ich die junge Frau auf dem Bild sehe. Und Fragen können auch schon indirekt Antworten beinhalten – wenn man denn genau hinhört und sich auf fragenorientierte Antworten einläßt:

Da ist der Blickwinkel: warum hockt die Fotografierende auf dem Boden? Wäre der Vorgang auch stehend oder im Überflug möglich? Es muss doch einen Grund für diese Postion geben.

Ist Fotografieren nur abbilden? Festhalten? Für die Zukunft bewahren?

Worin besteht im Kern das kreative Potenzial des Fotografierens?

Und welche Bedeutung hat die technische Seite?

Was macht der Vorgang des Fotografierens mit dem Fotografierenden selbst?

Was bewegt wohl die, die dem Vorgang zuschauen und ihm folgen?

Wie nähert man sich als Fotografierender eigentlich dem Motiv an: von innen, von außen, schrittweise, distanziert, nahe, planend, spontan …?

Und danach: was geschieht denn eigentlich nach Fertigstellung mit dem Foto? Welche Verwendung findet es?

Buchalov

Kommentare

10 Antworten zu „Für Myriades Impulswerkstatt: Bild 2 | Fragen ans Fotografieren |”.

  1. Avatar von Myriade

    Oh ja über das Fotografieren kann man lange und in viele Richtungen philosophieren. Über das Abbilden, Gestalten oder Dokumentieren. Sicher auch über die technischen Aspekte von denen ich zum Beispiel gar nichts verstehe. Aber ich verfolge dein Projekt mit Bernhard und finde immer wieder Bilder, die mir gefallen.
    Vielen Dank für deinen Beitrag gerade zu diesem Photo !

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  2. Avatar von Ule Rolff

    Du bist für mich immer wieder der Meister der Fragen, Jürgen! Für die heutigen findet jede Fotografin und jeder Fotograf eigene Antworten, wohl auch periodisch wechselnde. Wie schön, dass es hier kein richtig oder falsch gibt, nur viele Anlässe nachzudenken, zu diskutieren und zu experimentieren. Unerschöpflich.

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    1. Avatar von juergenkuester

      Liebe Ule! Genauso war es gemeint. Und die fragenbasierte Methode finde ich gut, mir hilft sie!
      Liebe Grüße

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  3. Avatar von bernhard1965

    Oh, ich bin Dir noch eine technische Antwort schuldig, und das PPP-Bild will auch noch veröffentlicht werden 😀 lieber Jürgen

    Immer wieder interessant, wenn Fotografen Fotografen fotografieren

    LG Bernhard der gerade wieder ein neues Spielzeug zum Experimentieren hat …

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    1. Avatar von juergenkuester

      Experimentieren finde ich gut, Liebe Grüße

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  4. Avatar von Klausbernd

    Lieber Jürgen,
    die spannendste Frage finde ich, was macht das Fotografieren mit dem/der Fotografierenden.
    Liebe Grüße von der sommerlichen Küste
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

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    1. Avatar von juergenkuester

      Ja, die Frage hat es in sich, weil damit nicht mehr das fotografische Objekt, sondern die Person hinter der Maschine mit ihren Absichten, Vorüberlegungen, situativen Entscheidungen und Erwartungen in den Focus rückt. Es findet eine Umkehrung der Untersuchungsperspektive statt.
      Liebe Grüße

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  5. Avatar von kopfundgestalt

    In Israel beobachtete ich jemanden, der permanent fotografierte, ehe er überhaupt das Szenarium optisch und sensitiv wahrnahm.
    So kann es nicht gut sein.

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    1. Avatar von juergenkuester

      Vielleicht war das gerade sein Ansatz, seine Methode. Und die Wirkliche Arbeit begann danach.
      Liebe Grüße

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