Wir sind wieder da! Teil 1

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Wir sind wieder da, Juergen und ich. Unsere Sommerpause ist beendet.

Und sie begann so: Zuerst kam Berlin, drei Tage lang.  Juergen und ich waren in Köpenick und haben mit unserer „Band M“ zuerst geprobt und dann auf einem Nachbarschaftsfest an der Dahme gespielt. Richtig schön wars. Richtig gesellig. Und gut fuer die Seele. Und „Berlin Mitte“ haben wir auch zweimal besucht.

In der selbstgemachte Musik gehe man ganz auf, sagt man, finde zu sich selbst, Energie pur. Berlin aber: Reizüberflutung. Und die Frage: wo bleibt das Selbst in diesem riesigen Gewusel? Wo sind die Rückzugsräume?

Und mit Susanne Haun und Michael haben wir uns am letzten Tag im Wedding ebenfalls getroffen. Und das war mehr als besonders schön, denn Susanne und Juergen hatten sich lange nicht gesehen. Und waren sich sogleich wieder so vertraut, so nahe. Irgendwie hat Juergen vor lauter Freude vergessen zu fotografieren.

Nähe und Vertrautheit ist mehr als gut!

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Dann kam Waren an der Müritz, Radtouren am See entlang, „OrtsMarken“ finden, ein neues Skizzenbuch eröffnen, einiges zeichnen und den Rhythmus der Stadt hinter sich lassen, zur Ruhe kommen. Und das unbeirrt in der wunderbaren Landschaft am See.

Wann bin ich bei mir? Was macht die Fremde, Landschaft mit mir, die Ruhe, das Licht, der Wind, die Sonne? Wann bin ich glücklich? 

Ein kurzer Abstecher in Maasholm an der Schlei folgte, erwähnenswert ist dabei nur das Fischbrötchen von der Fischbude am Hafen, bevor wir in Lökken in Nordjütland gelandet sind. Hier war es sofort das kolossale Licht und der riesige Strand, der Juergen gehalten haben, über eine Woche lang, und so einiges an Skizzen entstehen ließ. Juergen fand es phantastisch! Was fuer eine Landschaft! Was fuer eine Stimmung. Die Steilküste, die abgerutschten Wehrmachtsbunker, die so nahen Drachenflieger, das dänisch Unkomplizierte, Börglum Kloster, Rubjerk Knute – auch wenn der wirtschaftliche Strukturwandel hin zum „Totalen Tourismus“ hier alles bestimmt. Aber das wirklich Alte wie Böglum Kloster kriegt auch der nicht kaputt. An Gerdas Thema der Verschmelzung von Natur und Technik musste Juergen da oben ebenfalls denken.

Ich bin Teil des Ganzen, die Energien fließen ruhig dahin, der Kopf ist klar, der Wind macht alles gleich, der Sand glättet, wunderbar! Das Licht, das Licht! 

(Buchalov, Teil 2 folgt)

6 Gedanken zu „Wir sind wieder da! Teil 1

  1. Wie ich sehe, ist Jürgen schon ein gute Stück weiter mit „meinem“ Thema der Verschmelzung von Natur und Technik als ich selbst. Aber das wundert mich nicht, denn er ist ja eigentlich schon lange dran. 😉

    • Liebe Gerda!
      Du weisst ja, dass die Beiträge von anderen auf WP einen für bestimmte Themen sensibilisieren. Das gilt auch für Dein Thema. Na, ob ich da weiter bin, glaube ich eigentlich aber nicht. Mir fehlt komplett der theoretische Hintergrund, daher lese ich Deine Beiträge immer mit sehr viel Interesse. Sensibilisiert bin ich schon, das ja.
      Alles Gute, Liebe Grüße
      Juergen

  2. Schön, wieder von dir zu lesen, Jürgen.
    Ich bin immer noch am „mastern“ und überlege gerade, wo ich ein italienisches Lexikon (keine Übersetzung sondern Begriffserklärung) am schnellsten einsehen, leihen kann. Ich denke, da bleibt nur die Bücherei.
    Liebe Grüße auch an Mechthild von Susanne

  3. Was für Teil 2 galt, gilt auch hier, es macht mir wirklich große Freude dich zu lesen und deine Bilder anzuschauen, ich sehe viel Licht, Winde, Weite, aber auch immer wieder Netze, Gitter, ohne dass sie die Bilder beschweren –
    Gerade eben bekomme ich Fernweh…
    herzliche Grüße, Ulli

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