der Salon im Februar

DSC09951Volles Haus in „Zelle k5“ und viel Gesprächsstoff und mächtig viel Kaffee und mächtig viel Kuchen. So mein Eindruck.

Juergen saß heute morgen am Fenster und wie immer besprachen wir den Salon von gestern in welchem Karin Denecke und Angelika Ruckdeschel Teile ihrer gemeinsamen Arbeiten gezeigt hatten.

Es sei schon etwas schleppend angelaufen, sinnierte er. Aber dann sei doch sehr intensiv über die eher zufällig entstandene künstlerische Kooperation der beiden diskutiert worden. Als Besucher erfahre man ja viel Neues. Und als Künstler, der Eigenes zeige, sei das eine Art Selbstvergewisserung der eigenen Postionen und eine weitere Standortbestimmung. Bisweilen nicht leicht und es gäbe sicher angenehmeres. So sei es auch bei Karin und Angelika gewesen. Meinte er.

Und über die Werke selbst, Kombinationen aus Radierungen und Fotografie, sei ebenfalls voller Neugierde und mit viel Lob gesprochen worden, bis hin zu Vorschlägen wie sich die Zusammenarbeit der Beiden zukünftig  fortführen lasse.

Dann sprang Juergen abrupt von der Fensterbank und ging auf den Flur. War er unzufrieden?

Buchalov

 

 

Kommentare

6 Antworten zu „der Salon im Februar”.

  1. Avatar von Tobias

    das Ende stimmt mich nachdenklich……..

    Like

    1. Avatar von juergenkuester

      Ja, juergen denkt ja auch noch nach …

      Like

  2. Avatar von Susanne Haun

    War Jürgen unzufrieden?

    Like

    1. Avatar von juergenkuester

      Nein, nein, Juergen ist sogar mehr als zufrieden, denn es war eine gelungene Veranstaltung und er ist Karin und Angelika für ihre Bereitschaft die Werke zu zeigen und sich den Fragen zu stellen mehr als dankbar. Was ihn beschäftigt ist die Glattheit der Bilder in seiner Wahrnehmung, die für ihn fehlende Reibung, wenn er sie betrachtet, und das er offensichtlich mit dieser Postion alleine steht.
      Nein, nein: Juergen ist schon sehr zufrieden.Und dankbar.
      LG

      Gefällt 1 Person

      1. Avatar von Susanne Haun

        Das ist interessant. Vielleicht auch aufregend im positven Sinn — so ganz alleine gegen den Rest der Welt.

        Gefällt 1 Person

  3. Avatar von Ulli

    … verstehe! ist glaube ich nicht einfach mit der Reibung und dem Mut dazu …

    Gefällt 1 Person

Hinterlasse einen Kommentar

More posts