nicht unbedingt

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Ausstellungen sind nicht unbedingt Juergens Ding. Er teilt da die Auffassung von Einigen, vielleicht Wenigen: Zeit, die man auch anders verwenden kann – Energien, bei denen Aufwand und Ergebnis nicht so recht zueinanderpassen –  Buhlen um Teilhabe, teilweise unwürdig – Fremdbestimmtsein unter Ausstellungsbedingungen, die man nicht selbst bestimmt – die sozialen Medien lassen andere Ausstellungsformen zu. Und das sind nur einige wenige seiner Überlegungen. Er weiss, dass man trefflich darüber streiten kann.

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Und jetzt dieses Ausstellung im Wasserturm in Geldern, Thema: „jedem seinen Platz“, (s. hier: >>> [ …] <<<) im Rahmen der „Kreis Klever Kulturtage“: wieso nimmt er daran teil?

Die Antwort ist einfach: das Thema passt zu dem, was Juergen seit geraumer Zeit beschäftigt: OrtsMarken (s. hier: >>> [ … ] <<<).  Und es ist gut für die künstlerische Biografie. Und es bedeutet ein Minimum an Aufwand. Alles ist so unkompliziert. Punktum!

Buchalov

 

5 Gedanken zu „nicht unbedingt

  1. Lieber Jürgen, heute wieder finde ich es sehr schade, dass ich deine Bilder nicht zum vergößern anklicken kann, ganz besonders bei deiner ersten „Ortsmarke“, die mich an etwas erinnert … nur an was?!
    Kunstmarkt ist eins, aber solche Ausstellungen, so, wie du sie gerade beschreibst, machen mich schon sehr neugierig.
    Bist du wieder daheim angekommen, musste gestern an dich denken, als ich auf meinem Weg nach Freiburg so einige Wo Mos überholt habe.
    Herzliche Grüße
    Ulli

    • Liebe Ulli, ja, wir sind wieder zuhause und versuchen uns wieder in den anderen Alltag einzufinden. Es freut mich, dass Dir das erste Bild, ein Scherenschnitt, so zusagt.
      Liebe Grüße
      Juergen

  2. Lieber Jürgen,
    Da brauchst du sicher einige Zeit, bist du dich wieder eingewöhnt hast.
    Online erreichst du ein größeres Publikum, ohne Frage. Jedoch glaube ich, dass es für mich als Künstlerin immer wieder eine Bereicherung ist, wenn meine Kunst mit neuen Räumen agiert.
    Ich denke auch, dass die Qualität deiner Fotos von deiner Kunst mitunter besser sein könnte und vor allen Dingen vergrößerungsfähig.
    Aber ich weiß, Jürgen, du möchtest deine Kunst machen und alles drum herum ist dir lästig. Aber natürlich möchtest du auch, dass deine Kunst gesehen wird. Eine Gratwanderung!!!!
    Und ehe ich gar keine von deinen Werken sehe, dann lieber so wie du sie jetzt präsentierst.
    Montag zur gewohnten Zeit beantworte ich deinen Satz in meinem Blog.
    Liebe Grüße von Susanne

    • Liebe Susanne!
      Grüsse nach Berlin, vom Frühstückstisch.
      Wie gut Du mich kennst, ist schon erstaunlich. Ja, ich möchte meine Kunst machen, mich austauschen, und fertig. Aber da jedes Werk auch einen öffentlichen Charakter hat, Kunst will ja gezeigt werden, ist das wirklich eine Gratwanderung. Und daher sage ich auch nicht aus Prinzip ja oder nein zu Ausstellungen, sondern versuche herauszufinden, ob das jeweilige Projekt meinen aktuellen Vorstellungen entspricht. Dogmatik bringt da wenig.
      Und das unser „Projekt ohne Namen“ am Montag seine Fortführung findet, freut mich natürlich.
      Liebe Grüße, schönes Wochenende
      Juergen

      • Lieber Jürgen,
        ich weiss Jürgen 🙂 Ich wünschte mir manchmal, ich hätte wie du weniger Pflichtbewusstsein gegenüber den anderen Dingen, die an der Kunst hängen und würde mich häufiger einen ganzen Tag in meine Kunstprojekte vertiefen, statt den Tag immer in Kunst und das Andere, was daran hängt, zu teilen.
        Ich wünsche euch guten Appetit, ich habe zwei Stücken Nougatkonfekt zum Frühstück gegessen.
        🙂

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