im Zwickelbüro | it’s coming to an temporary end | mobile photography

Es war vorgestern der letzte Tag im Zwickelbüro. Thema: der Zwickel und seine Formen. Elke, Antje und Martina sind wieder abgereist. Einiges wurde fertiggestellt und dann wurde das Zwickelbüro für dieses Jahr geschlossen. Aber die Kollaboration wird fortgesetzt werden: Über die Karnevalstage 2022 geht es dann weiter.

im Zwickelbüro: Probedrucke von Linolschnitten | Was nun? | mobile photography

drei Platten, drei Probedrucke:

drei Platten, mehrere Kombinationen, verschiedene Hintergründe:

:

Und es stellt sich die Frage: Was nun? Es gibt einiges zu bedenken und zu entscheiden: denn die Muse küsse nicht. So Jürgen.

Buchalov

Zwickelbüro | work in progress | Zwischenschritte und wilde Gedanken | mobile photography |

Vier Motive, die Zwickel werden könnten:

Vier Fetzen von Ideen geistern umher wie erstens, dass das Zwickel eine Bühne benötigen könnte, zweitens, dass Zwickel möglicherweise Teile von Körpern sind und wieder werden sollten, und dass drittens der Zwickel das Verbindungsstück ist, das Positionen verbindet. Und dass der Zwickel den Zufall liebt.

Und Sonstiges: das Zwickel-Rhizom lebt und wächst.

Buchalov

Zwickelbüro | a walk in the Copyshop Geldern | spielen am Kopierer |

Drei Skizzen hat Jürgen sich gegriffen und ist mit ihnen in den Gelderner Copyshop gegangen. Und hat fotokopiert, gefaltet, kombiniert und wieder fotokopiert. Darauf könne man aufbauen, meinte er.

Buchalov

dem Zwickel, und was immer das sein mag, auf der Spur | das Zwickelbüro öffnet | collaboration | coming soon | work in progress

In regelmässigen oder unregelmässigen Abständen wird am Ostwall 5 in Geldern im Atelier „Zelle k5“ bei Jürgen das Zwickelbüro geöffnet. Man trifft sich. Eine Collaboration halt. Im November ist es wieder soweit. Heute ging es so halb los und Jürgen startete erst einmal alleine – ihm war langweilig. Antje, Elke und Martina stoßen dann am Wochenende dazu. Und dann läuft das Zwickelbüro so richtig.

Und diese Skizzen von Juergen existieren schon. Er nimmt Fahrt auf.

Die Ergebnisse können parallel auf Facebook und Instagram angesehen werden, Stichwort „buchalov“ und „Zwickelbüro“.

Buchalov

Wann ist ein Motiv es wert, aufgegriffen zu werden? | „Arteva“ stellte die Frage vor einiger Zeit | Gedankensplitter

Motive sind überall. An jedem Ort, zu jeder Zeit. Und ich bin das Auge. Und die Instanz, die darüber entscheidet, was bedeutsam sein könnte. So Juergen.

Vor dem Aufgreifen eines Motivs steht das bewusste Sehen, die Fähigkeit sehend und beobachtend durch die Welt zu gehen.

Es gibt Fragen: Warum springt mich genau dieses Motiv an? Wo hinein passt es in meinem Bilderkosmos? Was sagen das Motiv direkt und was indirekt? Worin liegt sein Gehalt? Was bewirkt das Betrachten eines Motivs? Wie ist der Zusammenhang zwischen Motiv und Betrachter? Warum gerade dieses Bild?

Man sollte den Zufall nicht vergessen.

Buchalov

das Zwickelbüro hatte wieder geöffnet, am Wochenende

Also: Schnelltest für Jürgen und Antje und dann ab ins Zwickelbüro. Das wurde nämlich geöffnet. So sah es gestern, vorgestern und vorvorgestern aus. Den Termin hatten sie schon lange vereinbart. Jürgen hätte ihn fast vergessen, wegen der Arbeit an seinen Faltungen. Daher hat er jetzt versucht beides miteiender zu verbinden: die Untersuchungen zu den Faltungen und die Offenheit des Zwickelthemas.

Antje hat im Lager von Jürgen herumgestöbert und alte Druckstöcke herausgesucht und mit ihren frischen, vorbereitenden Hintergründen zusammengebracht. Eine malerische Bearbeitung hat dann manche ihrer Arbeiten abgeschlossen.

Jürgen Schwerpunkt war der Zwickel und die Faltungen. Entstanden sind dabei zwei Zwickelbücher, gefaltet, klein und mit Zeichnungen versehen auf bedrucktem Papier.
Dann gab es ein großes Zwickelbuch, ebenfalls gefaltet, mit gedruckten Motiven, fast wie eine Tapete, und dann mit Tusche und Buntstift skizzierend ergänzt.


Auch ein Zwickelbuch mit Klappbildern von Zwickeln, die mal Reste von Zwickeln als Monotypien waren, hat er begonnen. Einzelne Seiten enthalten dabei Popup Elemente.
Auch im Vorhaben „Projektohnenamen“ gab es ein Ergebnis: eine Antwort an Susanne mit zum Teil gefalteten Bildteilen. Aber dazu gibt es mehr zu sehen in einem eigenständigen Blogbeitrag.

Zwickelformen

Vielleicht sollte ich noch etwas über die Gesrächsthemen schreiben: Wertigkeit von Kunstmachen im eigenen Leben, Oberflächen und Faltungen, Vorder- und Hintergrund und die Einheit im Bild, das Malerische und das Druckgrafische, wann redet das Werk zu einem, was hat Kunstmachen mit Disziplin und Organisiertsein und planvollem Vorgehen zu tun, wie ist das mit dem Zufall, wie backt man ein gutes Brot?

Buchalov

aus dem Zwickelbüro: kleines Themenheftchen, ein Nachtrag

Ein „zusammengeschustertes“, besser ein ungeplant geklebtes Heft mit Papierresten, die bei der Zwickelfindung eine Rolle spielten und deshalb so lebendig wirken: das ist noch von der letzten Öffnung des Zwickelbüros über geblieben. Jürgen hatte da richtig Spaß dran.

Und ihm ist aufgefallen, dass diese Bücher und Heftchen bei ihm scheinbar eine große Rolle spielen. Dem wird er in den nächsten Tagen einen Blogbeitrag widmen.

Und jetz wünscht er viel Spaß beim Schauen, wobei ich nur Abschnitte aus dem Heftchen zeigen kann.

Buchalov

Post von Constanze Kreiser: zum Tag der Druckkunst

Jürgen Küster: Zwickel

Auf dem Tisch liegt ein Druck mit dem Titel “double abstract, 21/50”, ein Anschreiben zum Projekt, ein Flyer zum Tag der Druckkunst am 15.3.2021 und ein Katalog von Constanze Kreiser mit dem Titel “Meer”, Holzschnitte.

Constanze Kreiser: “double abstract, 21/50”

Constance hatte dazu aufgerufen, an ihrem Projekt teilzunehmen. Geplant war zum Tag der Druckkunst im März eine Ausstellung mit einem Querschnitt der aktuellen Druckkunst im Stadtmuseum Brandenburg. „Double abstrakt“ war Constanzes Dankeschön an mich für die Zusendung meiner Arbeit, die ihr oben sehen könnt.

Daraus geworden ist nun eine Präsentation aller Arbeiten auf ihrem Blog – der Pandemie geschuldet – und eine Präsentation in Buchform im Druckladen Sonnensegel in Brandenburg/Havel. Radio Pax wird ebenfalls berichten.

Und damit ist alles gut. Jürgen findet den Einsatz von Constanze beachtlich und bedeutsam, und findet toll wie sie sich in dieser Sache engagiert hat. Und Jürgen meinte zudem, dass er da gut aufgehoben sei, sich gut fühle und sich freue, dass die Xylographie scheinbar an Bedeutung gewinne – auch durch solche Projekte und den Tag der Druckkunst am 15.3. in ganz Deutschland (hier der Link: >>> Tag der Druckkunst <<<).

Buchalov