pingpongpeng #46 und #47 | Buchalov und die Halskette | Kollaboration | Altglasfotografie

Buchalov und der Löwe realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt bei dem sie Blendenvorsätze aus dem 3D-Drucker verwenden. Und das Bild des Vorgängers soll fortgeführt werden.

Buchalov sagt zu seinem Foto: “Man sieht ja immer, was man sehen will. Und die Assoziation zum Vorgängerbild des Löwen ist diesmal eine Kette. Eine Kette aus Dreiecken. Oder eine Perlenkette. Fotografiert wurde also als Folgebild eine Halskette, die auf einem Poloshirt lag. Mit den Bändern, den Schnüren, den Ketten hat es so seine Bewandnis bei Buchalov. In seinen Kunstwerken tauchen sie immer wieder auf: sie verbinden Dinge miteinander, an ihnen wird ein Gegenstand befestigt, sie dienen der Präsentation oder sind Dekoration. Wenn irgendwo oder zu besonderen Anlassen wie Weihnachten oder Geburtstagen Geschenke ausgepackt werden, dann sammelt er anschließend ganz schnell die Bänder ein, bevor sie verschwinden, und verstaut sie in einem kleinen Koffer. Manchmal glaubt er, dass Schnürre, Ketten und Bänder die Welt zusammenhalten.”

Bilder, die es nicht geschafft haben:

Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreiecksblende

Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen

Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard

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Buchalov

das Zwickelbüro | open | four days and work in progress | a short report |

Also: das Zwickelbüro hatte wieder geöffnet. Übers Wochenende, einschließlich Montag, ein langes Wochenende. Einige Gäste waren gekommen, unter Coronabedingungen natürlich – geimpft, getestet und und und.

Und das hier ist Jürgens Stichwort-Report:

Freitag: ein Zwickelmotiv suchen und finden, gestalterisch mit Streifen verbinden und als Linolschnitt anlegen, kleinformatig, großformatig, dann schneiden und drucken auf verschiedenen Hintergründen – auch gefalteten – und sich fragen, was den Zwickel ausmacht.

Samstag: die Zwickeldrucke wurden sortiert und klassifiziert, Teile wurden ausgeschnitten und auf Kleidungsstücken befestigt. Einige Zwickel eroberten sich Jürgens grauen Arbeitskittel und eine Strickweste. Eine Fotosession folgte und Instagram bzw. Facebook wurden bedient.

SONY DSC

Sonntag: Das angefertigte Fotomaterial wurde bearbeitet: sichten, löschen, verbessern. Zudem wurden Zwickelformen aus der Isolation gelöst und als verbindendes Teil angelegt. Der liebe Gott schaute zu und Jürgen entschied, dass ein Gottesurteil her musste. Also: der Zufall wurde nach einem bestimmten Verfahren eingesetzt und lieferte eine neue Zwickelform, die mit Tusche gezeichnet wurde.

Montag: Wenn das Ende naht, dann reduziert sich der Antrieb. Es gab also heute: Fertigstellung einer weiteren Zwickeltuschezeichnung, nach dem Zufallsprinzip erstellt. Und einige kleine Zwickel -Zeichnung. Und zum Schluss dann die Reduktion in Art der Konzeptkunst auf vier Zwickelgrundformen – ein wichtiger Punkt, meinte Juergen.

Und dann noch dies hier (Auswahl):

Buchalov

pingpongpeng | Foto #17 und #18 | der Löwe verwendet „High key Spannung“ | Schlitzblende | Altglasfotografie

Der Löwe hat Buchalovs Foto weitergeführt – wie verabredet: sie hier: >>>>. Beide arbeiten mit dem gleichen Foto – Equipment und der Schlitzblende:

Der Löwe sagt zu seinem Bild: „…also auf zum Morgenspaziergang … High-Key bedeutet, ich muss überbelichten … Schlitzblende frisst aber viel Licht … dagegen hilft viel ISO und lange Verschlusszeiten … aber letzteres ohne Stativ … hach wie spannend das ganze wird … da ein Strommast … erste Versuche … nix geworden … löschen … weitergehen … so, nun habe ich wohl den Trick rausgefunden … auf dem Rückweg … wieder der Strommasten … Klick Klick … könnten zwei brauchbare Bilder voll Spannung werden … mindestens 400V … 6 Phasen Wechselstrom … High-Key … und sogar noch etwas Farbe … ein klitzekleine klein wenig … Das Bild soll sagen: “High-Key Spannung”.

Kamera: Sony NEX 5 
Objektiv: #142 Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende 

Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen

Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard

Links:

Vorgänger: pingpongpeng | Fotoprojekt | Foto #16 und #17 | Buchalov und der Farbkreis | Altglasfotografie

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pingpongpeng | Fotoprojekt | Foto #16 und #17 | Buchalov und der Farbkreis | Altglasfotografie

Buchalov schreibt zu seinem Bild: „Die Farben auf dem Photo des Löwen „knallen“ ganz schön rein. Deshalb hat sein Foto den Titel „übersättigt“. Darauf mit weiteren Motiven von Blumen zu antworten wäre zu simpel. Und für Buchalov gilt momentan zudem: the flowers are gone. Da passt es schon eher, das Stichwort „Farbe“ aufzugreifen. Über Farbe weiß ich wenig. Da gibt es Kompetentere. Klaus Bernd Vollmar zum Beispiel mit seinem Blog >>> „the world according to Dina“. Klausbernd ist Experte in Fragen der Farbenlehre. Was er zum Schwarz/Weißen in der Fotografie sagen könnte, wäre interessant zu hören. Also führe ich jetzt mal in schwarz / weiss fort, was eigentlich als Farbkreis begann, der aus einem Buch auf meinem Schreibtisch abfotografiert wurde. Und damit tut sich dann in Ansätzen noch ein anderes Feld der Kunst auf: das der Appropriation- Art.“

Anhang:

Kamera: Sony NEX 5 
Objektiv:  Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende 

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Copyright von Buchalovs Bildern: Jürgen

Copyright von Löwens Bildern: Bernhard

Buchalov

ABC – Projekt: U wie unterkellert

Das Grundwasser steht hier sehr hoch am Niederrhein. Die Häuser wurden daher früher ohne Keller gebaut, höchstens mit einem Kriechkeller versehen. Den findet man oft in den alten Häusern. Die neuen haben mittlerweile keinen Keller mehr oder werden mit einer Betonwanne versehen.

Das Bild oben zeigt einen Teil des Kellers in Jürgens Atelier in Geldern, einen Keller mit toller Akustik.

ABC – Projekt: hier der Link >>>>

Buchalov

Beelden op de kaart

Wie schrieben Anja und Ria sinngemäß auf Facebook: „zweite Corona Welle, also zweites kollektives Kunstprojekt“. Eine Kollaboration mit über 30 Teilnehmern, initiiert durch die Beiden aus Millingen/Rhein, mit dem Titel: >>> Beelden op de kaart.

Es geht um Bilder oder Skulpturen, die aus der Beschäftigung mit Orten in den Niederlanden entstehen. Von und mit diesen Orten. OrtsNummern und ein filmisches Wahlverfahren sorgen dafür das jeder Künstlerin, jeder Künstler, per Zufallsprinzip ein Ort zugeordnet wird. Und los geht es.

Jürgen wird daran teilnehmen, allerdings hat er nicht spontan zugesagt. Es galt vorher einiges zu überlegen:

Ist das ein Projekt, in welchem ich mich wiederfinde, thematisch und inhaltlich? Ja!

Habe ich den nötigen Freiraum für meine besondere Art der Darstellung! Ja!

Muss man sich da in der Gruppe besonders positionieren? Eher nicht!

Gibt es einen Zugewinn? Wird mir das Freude bereiten? Ja!

Lerne ich neue Leute kennen? Ja!

Passt ein solches Projekt in meine Terminplanung? Ja!

Wird es dialogische Möglichkeiten geben, oder bringt man sich nur additiv ein? Ja und nein und vielleicht – schwierig!

Ist die Sprachbarriere eine Hindernis? Nein!

Ist die Präsentation der Ergebnisse eine Internetpräsenz? Ja!

Juergen bekam den Ortsteil Hoeven im Ort Uden in Nord-Brabant zugeteilt.

Buchalov

Projekt ohne Namen #48: „Ich hülle mich in einen Vorhang…“

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Susanne schrieb: „Ich hülle mich in einen Vorhang, …“

Und Jürgen vervollständigte: „… setze mir die Krone auf und bin ein König, von was auch immer!“

Juergen und Susanne schicken sich gegenseitig schon seit geraumer Zeit Halbsätze zu, die der andere ergänzt und visualisiert. Das ist das „Projekt ohne Namen“. Auf Instagram kann man das hier  verfolgen: >>> xxx<<<<

Es gibt Bilder, die findet man. Einfach so, wenn man auf seinem Blog in der Historie umhersucht. Juergen konnte sich an ein Bild von sich selbst in einem Vorhang erinnern. Er hat es nach kurzer Suche gefunden. Und das passte nun als visuelle Antwort perfekt.

Dann war da noch „Der Schatten ist der Zwilling“: Jürgens momentanes Thema, das man auf diesem Bog in seinen Anfängen verfolgen kann. Es spielte auch mit hinein, wie man sehen kann.

Wer mehr vom „projektorennamen“ sehen will, sollte Susannes Seite besuchen. Hier der Link: >>>projektohnenamen<<<

Jürgen schickt Susanne nun folgenden Halbsatz: „Den „Garten Eden“ findet man dort,  wo …“

Buchalov

Projekt ohne Namen #46: „Ein besonderes Symbol …“

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S: „Ein besonderes Symbol …“

J: … ist der Kreis: it goes around and around and around!“

Das ist Juergens Ergänzung.  Von Susanne Haun erhält er immer halbe Sätze, die er vervollständigen soll. Und umgekehrt.

Als er Susannes Satzfragment erhielt, hat er sich der Notizfunktion des Handys folgendes notiert: 

  • Ein besonderes Symbol steht für alles.
  • Ein besonderes Symbol geht immer.
  • Symbol gleich Bedeutungsträger
  • Besondere Symbole sind Alpha und Omega, weil es nur das ist, was wir wirklich wissen.
  • Symbol gleich Zeichen
  • Die Seele ist etwas Besonderes, weil es danach weitergehen könnte.
  • Gaunerzinken

Die sonst so flapsigen oder humorvollen oder nonsensmässigen Antworten konnte es diesmal nicht geben. Meinte Jürgen. Dafür sei das alles nun doch zu ernst gewesen. Seltsam, dachte ich.

Und jetzt schickt Jürgen Folgendes an Susanne: „Wenn, ja wenn ich dich anspucken würde, …

Buchalov

Projekt ohne Namen #44: „um sich aus der Gemengelage von Krone, Grundrechten und Kontaktsperre heraus zu graben, bedarf es….“

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Susanne schrieb: : „um sich aus der Gemengelage von Krone, Grundrechten und Kontaktsperre heraus zu graben, bedarf es….“

Das muss Juergen nun fortführen, denn er hat mit Susanne im „Projekt ohne Namen“ die Vereinbarung getroffen, dies zu tun. Und etwas Visuelles abzuliefern. Und da er ein braver Junge ist, tut er dies auch.

Diesmal gibt es zwei Bilder mit zwei Halbsätzen als Ergebnis. Warum das so ist ? Im ersten Schritt hat Juergen nach textlichen Antworten gesucht, eine Vielzahl von Möglichkeiten gefunden und die beiden unten gefielen ihm dann am Besten. Die passenden Druckstöcke fanden sich später im Atelier.

Und hier sind die Sätze:

„… einer Aktentasche, die den Plan enthält.“

„… eines Planes, den mein Nachbar, seine Frau und meine Fischverkäuferin kennen.“

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Und folgenden Halbsatz schickt Juergen nun an Susanne:

„Ein Zitronenfalter flog vorbei …“

Buchalov

Projekt ohne Namen: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …“

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Susanne: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …“

Juergen: „…wie schön das Leben sein kann – auch ohne Rosinenpickerei!“

Also: Juergen las diesen Halbsatz, den Susanne geschickt hatte, tippte in sein Handy spontan einige Ergänzungen ein, suchte im Atelier ein passendes Dekoblatt – auf seinem Blätterstappel findet sich da einiges- und schnitt einen Druckblock als Holzschnitt, druckte ihn, ging mit Tusche in das Blatt hinein, Ergänzungen eben, manchmal mehr, manchmal weniger. Dann ergänzte er den Satz und fertig war das Ganze – so wie mit Susanne verabredet. Und oben seht ihr wie es aussieht.

#38:

Susanne: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …“

Und Juergen ergänzte: „…wie schön das Leben sein kann – auch ohne Rosinenpickerei!“

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Juergen schickt Susanne nun folgenden Satzanfang: „Junge, komm bald wieder …“

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Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Susanne und ich diesen Dialog. Ich habe mittlerweile auf Instagramm das „projektohnenamen“ eingerichtet und begonnen, es mit Leben zu füllen. Hier könnt ihr dem Projekt ebenfalls folgen:

https://www.instagram.com/projektohnenamen/

#36 (siehe hier)

S: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden ….
J: „… denn wenn es an der Zeit ist, ist es an der Zeit – meinte ja schon der ewige Dürer als er an seinem berühmten Hasenkopf herumkritzelte.“

#35 (siehe hier)

J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“
S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

#34 (siehe hier)

S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
J: „…dunklen Keller.“

#33 (siehe hier)

J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
S: „… ich mich schuldlos fühle.“

#32 (siehe hier)

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

#31 (siehe hier)

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.